Next Generation Journalism mit Ambra Schuster (28.04.2026)
Shownotes
Die ganze Folge von "Breaking Media" gibt es zum Nachschauen auf JOYN:
https://www.joyn.at/serien/breaking-media-machtmedienkompetenz#folge
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00:00:07: Willkommen zurück bei Breaking Media.
00:00:09: Nachrichten werden heute oft nicht mehr in Zeitung, Radio oder Fernsehen konsumiert, sondern in News wie sozialer Medien auf TikTok, Instagram oder YouTube.
00:00:18: Wer informiert uns künftig und wem können wir vertrauen?
00:00:33: kein Redaktionsteam, kein Chefredakteur der Inhalte gegendließt.
00:00:38: Nur ein Smartphone und ein Thema das wenige Stunden später hunderttausende Menschen in Österreich erreicht.
00:00:45: Ich bin in erster Linie mal Analyst, analysiere geopolitische Themen.
00:00:49: Wenn jemand schon Analist sagt, wer ich mich nicht dagegen?
00:00:51: Ich würde selber nichts über mich sagen.
00:00:52: was ich auf gar keinen Fall bin ist ein
00:00:53: Influencer.".
00:00:54: Über eineinhundert-achtzig tausend Follower auf TikTok – fast ebenso viele wie auf Instagram!
00:01:00: Andreas Gassel trifft damit einen Nerv.
00:01:02: Dreiundfünfzig, vier Prozent der jungen Generation informieren sich über soziale Medien.
00:01:08: An ein Artikel online zu stellen reicht also längst nicht mehr aus.
00:01:12: Zeitung mache ich überhaupt nicht drauf und Fernsehen nur wenn Fußball ist.
00:01:17: Wenn ich spezifische Infos haben will dann Google-ich sie meistens aber wenn ich so Informationen einfach so rauslässe durch Zufall dann meistens durch Instagram.
00:01:25: Also ich filter ein bisschen aber es ist sehr viel
00:01:28: auch einfach
00:01:29: was der Algarwirt muss reinhaben.
00:01:31: ja
00:01:33: Dass junge Menschen kein Interesse an Nachrichten haben, ist übrigens ein Mythos.
00:01:38: Eine aktuelle Studie der Wiener Zeitung zeigt – sie wünschen sich Qualitätsjournalismus, Objektivität und Transparenz.
00:01:46: Auch Streaming-Plattformen wie Join erreichen überdurchschnittlich viele junge NutzerInnen.
00:01:51: Information zählt dort zu den meistgenutzten Bereichen.
00:01:54: Die Frage ist also nicht ob junge Menschen Nachrichten konsumieren sondern wie und von wem?
00:02:04: Wir vertrauen keinen Buchsterben, keinen Logos.
00:02:08: Das sind vielleicht assoziative Prozesse die wir Mittelbarkeit funktionieren und die irgendwie aus dieser kapitalistischen Marktlogik entstanden sind aber eigentlich unnatürlich.
00:02:17: ich will mit Menschen
00:02:18: reden.".
00:02:19: Persönliche Nähe – direkter Kontakt
00:02:22: kein
00:02:22: Filter zwischen Person und Publikum.
00:02:25: Das ist die Stärke der Content-CreatorInnen, aber genau das ist auch ihr größtes Risiko.
00:02:30: Denn das Netz ist voll von Accounts, die genauso aussehen wie Krassels-Content – Aber mit der Wahrheit weniger sorgfältig umgehen!
00:02:41: Als Anfang mehr Traketen auf Dubai einschlagen, postendutzende Influencerinnen nahezu wortgleiche Videos.
00:02:48: Alles sicher?
00:02:49: Der Scheich schützt uns.
00:02:51: Ich bin froh, dass hier so
00:02:52: ein krasses Sicherheitssystem ist.
00:02:54: Wer in Dubai eine Influencer-Lizenz hat, verliert sie bei Kritik an der Regierung – also postet man was das System erwartet!
00:03:03: Die Plattform verbreitet diese Nachrichten aber wer trägt die Verantwortung?
00:03:08: Gerade deshalb bleiben etablierte Medien zentral.
00:03:12: Sie stehen für überprüfte Informationen, journalistische Standards und klare Verantwortlichkeit auch auf Social Media.
00:03:20: Ich glaube, dass wir ins goldene Zeitalter des Journalismus einsteigen.
00:03:23: Weil die Leute aufgrund von KI-Fakes, propagander und politikernden Lügen Stichwort Trump so verwirrt sind, dass sie wieder zurückkommen zu den klassischen journalistischen Medienhäusern.
00:03:35: Ein Skandalmodell entschandt Urteil falsch verstandenen Toleranz.
00:03:38: Also ich nütze grundsätzlich jede Plattform um journalistische Inhalte zu verbreiten Und versuch dort Faltergeschichten in Kurzform zu präsentieren Und auch als Journalist aufzutreten, der sich ganz deutlich unterscheidet von irgendwelchen Influencern.
00:03:57: Von denen ich nicht weiß, wer sie bezahlt und in welchen Interessen sie
00:04:01: arbeiten.".
00:04:02: Aber Social-Media taugliche Inhalte zu produzieren kostet eigene Angestellte eigene Fähigkeiten – eine Doppelbelastung die viele Redaktioner an ihre Grenzen bringt!
00:04:15: Audio-Videoabteilung, die nur dafür da sind journalistische Inhalte, die wir für die Zeitung recherchieren.
00:04:22: Umzusetzen in Podcasts und auch in Newslettern.
00:04:26: Und umzusetzen im Social Media Videos.
00:04:32: Wir kommen manchmal darauf, dass manche Geschichten, die es nicht einmal ins Blatt schaffen auf einmal auf Social Media hunderttausende Aufrufe haben weil sie auf Social media ganz anders erzählt hören.
00:04:43: Die Wiener Zeitung ist einen radikalen Schritt gegangen.
00:04:46: Es endet die Printausgabe, der Neustart erfolgt als digitales Medium gezielt für junge Erwachsene.
00:04:55: Un längst hat eine Kollegin ein Politikthema erklärt, während sie eine Snackplatte zurechtgestellt hat.
00:05:02: In Österreich gehen die Arbeitskräfte aus?
00:05:04: Das ist lange sehr belächelt worden gerade von etablierten Journalistinnen und Journalisten.
00:05:08: Aber ich glaube das ist die Zukunft.
00:05:13: Es hilft nichts mehr, sich mit dem goldenen Mikrofon hinzustellen und zu sagen ich erkläre euch jetzt die Welt sondern man muss einfach Journalismus auf Augenhöhe machen.
00:05:21: Und funktioniert das?
00:05:23: Qualitätsjournalismus als TikTok-Video?
00:05:27: Ja also wir erreichen mehr Leute natürlich mit weniger Personal Das ist ganz klar.
00:05:35: Aber auf der anderen Seite ist es komplett verständlich dass halt andere Medienhäuser anders lösen.
00:05:40: Das ist bei uns einfach keine spezielle Situation.
00:05:43: Dadurch, dass wir ein öffentlich-rechtliches Medium
00:05:45: sind.".
00:05:46: Ohne
00:05:46: staatliche Förderung wie bei der Wiener Zeitung ist das für private Medienhäuser kaum leistbar und auch für einzelne Contentcreators sind die Produktionskosten zwar überschaubar – die Einnahmen zumindest anfangs aber
00:06:04: auch!
00:06:06: Ich habe es nie wegen des Geldes gemacht.
00:06:11: Die Leute wissen, wer ich bin und man kann sich gewissermaßen darauf verlassen.
00:06:14: Und ich bin auch sehr nahbar!
00:06:16: Also ich nehme auch Kontakt zu Leuten auf.
00:06:19: In Livestreams kann man mich alles mögliche fragen und ich werde auch fast jede Frage eine Antwort geben.
00:06:24: Ich bin sehr unkurratiert und dadurch wirklich vielleicht menschlicher und weniger
00:06:27: distanz.".
00:06:28: Journalismus bleibt Aber er wird persönlicher.
00:06:32: Junge Menschen suchen Nähe und Orientierung bei konkreten Absenderinnen, Vertrauen entsteht da wo man das Gefühl hat Das Medium dahinter ist nahbar Und liefert sauberen
00:06:43: verlässlichen
00:06:44: Journalismus.
00:06:59: Seit letztem Jahr ist wieder Studentin in New York studiert Engagement Journalism und beschäftigt sich mit der Frage, wie man als Journalistin den Bedürfnissen und Anforderungen in einer veränderten und sich laufend änderten Medienlandschaft gerecht wird.
00:07:18: Hallo, danke fürs dabeihaben.
00:07:21: Amra du warst in deiner beruflichen Laufbahn immer eine Vorreiterin hast verschiedene Formate schon entwickelt auch für FMV als auch fürs Radio den meisten bekannt geworden bist du dann mit dem Schritt Indizip TikTok Das heißt du warst eigentlich immer so vorne dabei, wenn es um Medien in Österreich gegangen ist.
00:07:40: Jetzt hast du ein bisschen Abstand jetzt hast du neuen Input von außen und blickst quasi aus großer Distanz auf die österreichische Medienlandschaft.
00:07:49: Welche größten Schwächen erkennst du denn im österreichischen Journalismus?
00:07:56: Es wird es eher ungenützte Chancen nennen als Schwächen.
00:07:59: Ich denke, das ist eine schönere Formulierung.
00:08:02: Eine der ungenutzten Chancens ist wahrscheinlich die Diversität.
00:08:06: Das ist ein altbekanntes Thema im österreichischen Medienmarkt.
00:08:10: Viele werden gut und noch diverser und weiblicher zu werden und vielleicht auch sich von anderen Branchen was abzuschauen.
00:08:18: Wir können ganz viel im Journalismus aus anderen Branches lernen Tech zum Beispiel.
00:08:24: Und ich glaube, das ist sowas wo wir einfach ein bisschen offener sein können in der österreichischen Journalismusbranche.
00:08:31: und dann ist es glaube ich ein Kulturthema.
00:08:33: also ganz viel der Schwächen wenn man so will oder da benutzt die Chancen die glaube ich an einer Kultur in Newsrooms und die können zurück bis sie innovativer und offener seien.
00:08:44: Ich habe eben viel Glück gehabt was was angeht Gott sei Dank vielen Frauen bekommen vor meinem Vorgesetzten, aber ohne diese gewisse Kultur.
00:08:55: Wir glauben daran, dass du weißt was der junge menschliche Regel ist wäre das nicht möglich gewesen.
00:09:04: Jetzt ist ja diese ganze Frage der nächsten Generation Journalismus eine relativ unerforschte, die Wiener Zeitung hat jetzt eine große Studie dazu gemacht und da findet sich auch dieser schöne Satz.
00:09:16: Es geht nicht darum Produkte zu retten es geht darum den Journalismus zu retnen.
00:09:21: Ist das ein Problem?
00:09:22: Das tut's gerade in der österreichischen Medienlandschaft.
00:09:24: siehst dass wir zu viel an alten Produkten hängen sei es jetzt Ob Zeitung Magazin oder auch im Fernsehen.
00:09:30: Was müssen wir an den Produkten ändern um wieder angenommen zu werden, auch eben von jüngeren Menschen.
00:09:38: Ja also ich glaube es wird oft und das würde jetzt gar nicht so an den Medien an sich festmachen.
00:09:45: aber ich glaube, es wird auf alten Formaten und diesen gewohnten Produkten, diesen gelernten Produkte festgehalten ohne mal das Publikum zu fragen was wollt ihr denn?
00:09:56: Wo können wir euch dann irgendwie quasi servicen?
00:09:59: Was wollt ihr am Wo-Seite euch bereit dafür zahlen?
00:10:02: Ich glaube, dieses Hinhören wird uns ganz gut tun, wenn es darum geht neue Formate zu entwickeln.
00:10:09: Und da geht's mehr um die Wie erzählen wir Geschichten?
00:10:12: Wo sind wir denn als Medien?
00:10:15: Ist das Print oder ist es jetzt im Radio oder ist das jetzt im Fernsehen?
00:10:18: Also ich glaub so dieses.
00:10:20: in den USA heißt das Liquid Content.
00:10:22: Es geht drum eine gute Geschichte zu erzählen und zwar dort wo die Menschen sind und weniger um jetzt irgendwie die Strukturen, die auch recht klubig sind am Leben zu achten.
00:10:32: Ich glaube das ist ein bisschen der Fokus müsste sich ein bisschen verändern.
00:10:36: Jetzt haben wir im Beitrag schon gesehen, die große Konkurrenz von Journalismus ist ja häufig nicht anderer Journalismus.
00:10:42: Sondern auch Content Creators sind Influencer, die eben auch Inhalte zur Verfügung stellen, die aber eben nicht unbedingt journalistischen Kriterien entsprechen.
00:10:52: Die Übergänge sind teilweise fließend.
00:10:54: Aber wie schafft man hier eine Sensibilität?
00:10:56: Auch bei jungen Menschen damit die erkennen was ist sozusagen vertrauenswürdige Quelle, was ist Information auf dich mich verlassen kann und wo hört das auf?
00:11:07: Ich glaube, wir müssen unsere Arbeit erklären.
00:11:13: Also ich glaube, junge Menschen wissen ja nicht so funktioniert Journalismus und die recherchieren ihre Texte selbst und niemand sagt ihnen was sie sagen müssen gerade wenn man jetzt irgendwie auf Kamera spricht.
00:11:25: Das heißt, ich glaube wir müssen erklären So funktionieren unsere Recherchen, die Personen haben wir gefragt.
00:11:30: Also diese Transparenz und Journalismus erklären und was das ausmacht journalistisch zu arbeiten finden erstens ganz viele junge Menschen interessant unserer Erfahrung nach oder meiner Erfahrung nach Und zweitens schafft es diese Sensibilität mit.
00:11:43: Wir haben immer gedacht Keine Ahnung Die Regierung oder eure Chef sagen euch was ihr berichten müsst und quasi so diese journalistischen Prinzipien zu erklären und sich die Zeit zu nehmen das zu erklären.
00:11:54: dass wird Vielleicht einen großen Unterschied machen am Ende.
00:11:58: Gleichzeitig ist es so, dass eben viele Content-Creator und auch Influencer sehr erfolgreich sind mit dem was sie über soziale Medien verbreiten.
00:12:05: Was können denn JournalistInnen von denen lernen?
00:12:11: Ich würde sagen Storytelling.
00:12:12: Also ganz viel oder ganz viele Gründe warum der Influenserinnen-Content funktioniert Ist ja gute Headlines Einfach also dieses sich was trauen jetzt nicht clickbait aber sich etwas trauen vielleicht auch die Liebe zum Detail, wie der Journalismus ja oft hat, ein bisschen außen vorzulassen.
00:12:32: Gerade wenn wir zur Social-Media sprechen und das Wichtigste sehr kompakt zu vermitteln.
00:12:38: Und ich glaube, Authentizität ist wichtig.
00:12:41: also ich glaube dass man den Menschen spürt, gerade an Seiten von KI, dass man weiß okay das ist ein Mensch, der ist irgendwie füllbar und da sehe ich mich selber wieder und er kennt mich selber so dieses Bonden quasi mit dem Creator oder der Journalistinnen und Journalisten kann auf jeden Fall dazu beitragen, dass man sich dem näher fühlt.
00:13:01: Und das ist so etwas, was wir von Influencerinnen und Influencern auch ankehren können.
00:13:05: Aber eine Frage mit der jetzt alle Medienhäuser konfrontiert sind, ist wie gehen Sie mit sozialen Medien um?
00:13:12: Soll man die bespielen und damit quasi weiter stärken indem man Content liefert?
00:13:17: oder sollen sie das nicht tun?
00:13:18: Der ORF ist ganz bewusst mit der ZIP eben auf TikTok gegangen, auch weil es der öffentlich-rechtliche Auftrag ist, die Information möglichst breit zu verbreiten.
00:13:27: Siehst du das auch für private Medienhäuser als den richtigen Weg oder siehst du denn eher kritisch?
00:13:35: Ich glaube jetzt quasi von einer Business-Strategie Seite kann man sich als modernes Unternehmen kaum leisten, nicht auf Social Media zu sein.
00:13:43: Da haben soziale Medien ihre Tyken auf jeden Fall.
00:13:47: aber ich glaube wenn man so ein bisschen diesen Funnel in der Medienbranche denkt kommen Leute das erste Mal in Berührung mit dem Journalismus, den Inhalten.
00:13:58: Dann ist es ganz auf Social Media.
00:13:59: also ich glaube vielleicht was anders sein muss bei privaten Medien ist okay.
00:14:04: wie bringen wir dann Menschen dazu für unsere Inhalte zu zahlen?
00:14:07: oder wie wirklich vermitteln denen dass es wichtig ist dass dieser Content jetzt nicht nur gratis auf Social media sein kann?
00:14:15: aber ich glaube nicht dort zu sein ist leider keine Lösung.
00:14:20: Jetzt sagst du es ist keine Lösung, weil man die Jungen eben dort erreicht.
00:14:23: Gleichzeitig haben sie soziale Medien aber in eine Richtung entwickelt das manche Regierungen schon beschlossen haben für Jugendliche ein Social-Media-Verbot einzuführen.
00:14:32: unsere Regierung arbeitet gerade noch dran.
00:14:34: findest du das richtig dass man sagt man kann's nicht allen zur Verfügung stellen weil da zu viel passiert das Kinder oder Jugendliche auch nicht sehen sollten bis zu einem gewissen Grad
00:14:45: Die Inhalte der private
00:14:48: Medien jetzt?
00:14:49: Also Social Media soll ja sozusagen für gewisse Altersgruppen nicht mehr zugänglich sein, weil eben nicht alles was dort an Inhalten verfügbar ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist.
00:15:03: Ich finde das prinzipiell einen Ansatz den man sich mal anschauen muss und wie es funktioniert vor allem technisch.
00:15:09: wir haben verschiedene Social Media Verbote zum Beispiel schon gesehen.
00:15:12: ich glaube in Albanien ist TikTok gesperrt worden.
00:15:15: Die Fakten haben albanische Jugendliche dann einfach VPNs benutzt, um weiter TikTok zu nutzen und das Gesetz war sehr zahnlos.
00:15:24: Aber wir sehen Experimente, dass junge Menschen wenn alle auf Social Media verzichten, das Befürwarten.
00:15:32: Und ich glaube da muss man schon hinhören was heißt es?
00:15:34: werden eigentlich junge Menschen selber in Social Media verboten wollen?
00:15:38: Ich bin großer Fan von Medienkompetenztrainings.
00:15:40: Also ich glaube, ein reines Verbot und dann okay ab vierzehn lassen wir, so schmiede also lasst uns ja einfach los und dann sollen sie halt auf jeden Schauen.
00:15:49: wie Sie damit zurechtkommen ist jetzt vielleicht nicht der richtige Ansatz aber glaube ich so eine Kombination als strengere Gesetze aber schon noch viel Medienkompatenz ist wahrscheinlich the way to go im Moment, so wie sich es jetzt entwickelt.
00:16:03: Brauchen die sozialen Medien strengeren Richtlinien?
00:16:07: Also sollen sie auch dem Mediengesetz zum Beispiel unterstellt werden und Haften für die Inhalte, die dort verbreitet werden?
00:16:15: Ich glaube es ist bis zum letzten Grad jetzt schon so.
00:16:17: Ich glaube das ist eher die Frage der Umsetzbarkeit.
00:16:19: also es sind ja wir reden von hunderten Stunden am Material und so viel... Es gibt nie auf der Welt genug Moderatorinnen oder Content-Moderatorinnen und Moderatoren geben, die das alles screenen können die Gesetze durchsetzen können.
00:16:39: Aber prinzipiell ja, also ich finde schon das große Konzerne nach irgendwie sozialverträglichen Spielregeln spielen müssen im Saal.
00:16:48: Jetzt hast du dich viel in deiner beruflichen Laufbahn damit auseinandergesetzt wie man neue Formate entwickeln kann auch neue Distributionswege eben entwickeln und bespielen kann.
00:16:58: Braucht es deine Einschätzung nach den traditionellen Medien noch?
00:17:01: Liegt du zum Beispiel selbst noch Zeitung?
00:17:06: Ich lese Zeitung, aber das ist glaube ich auch berufsbedingt.
00:17:09: Ich lse Zeitungen allerdings nicht mehr in Papier und Printformen.
00:17:11: Also viele Online-Abos, ich lese viele Newsletter vor allem auf jeden Fall.
00:17:17: also ich finde Medien egal welche Art haben ihre Dassensberechtigung solange es ein Publikum dafür gibt.
00:17:22: Also ich glaube eine Printzeitung nur mehr zu erhalten weil fünf Menschen am Print hängen.
00:17:29: vielleicht sind die Ressourcen dann einfach besser woanders aufgehoben.
00:17:35: Solange es Menschen gibt, wird das wirklich konsumieren.
00:17:39: Wir sehen den letzten Jahren die Trenne zur Fragmentierung hin.
00:17:42: Es wird nicht weniger, sondern es wird einfach kleinteiliger und gerade Printradio-Fernsehen sind noch immer Massenmedien.
00:17:54: Auf jeden Fall haben wir das ans Berechtigung.
00:17:57: Moschustra, vielen Dank für das Gespräch!
00:17:59: Danke schön!
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