SPEZIAL: Wer wird ORF-Chef:in? (02.06.2026)

Shownotes

Die ganze Folge von "Breaking Media" gibt es zum Nachschauen auf JOYN:

https://www.joyn.at/serien/breaking-media-machtmedienkompetenz#folge

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00:00:01: Guten Abend und herzlich willkommen zu einem Breaking-Media-Spezial

00:00:04: zur Frage,

00:00:05: wer wird ORF-Chef in?

00:00:07: Siebenundsiebzig haben sich für den Posten beworben.

00:00:09: Dreizehn erfüllen die Kriterien des Stiftungsrats Und sechs der Aussichtsreichsten konfrontieren wir heute mit unseren

00:00:16: und

00:00:16: ihren Fragen In einer ersten TV-Diskussion der Bewerberinnen Heute vor Publikum.

00:00:21: Herzlich Willkommen auch Ihnen fürs Dasein.

00:00:27: Wer von Ihnen

00:00:28: ist im Stande, den ORF aus der Vertrauenskrise

00:00:31: zu holen

00:00:31: und muss die Parteipolitik

00:00:33: raus aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

00:00:35: Das diskutiere ich gleich im Anschluss mit hochkarätigen Medieninsidern und ORF Stiftungsräten.

00:00:55: Die Aufgaben für die neue ORF-Chefin oder den neuen ORF Chef sind riesig und das sind die Menschen, die sie in Angriff

00:01:04: nehmen wollen.

00:01:09: und gilt als Treiber von digitaler Transformation am Medienmarkt.

00:01:15: Markus Breitenacker – er war zuletzt Vorstand uns COO bei ProSiebenSatEins, der Gründer von Puls IV blickt auf dreißig Jahre TV-Erfahrung zurück.

00:01:26: Eva Schütz – die Herausgeberin des Online-Portals Express war davor als stellvertretende Kabinettschefin im Finanzministerium für die ÖVP tätig.

00:01:37: Lisa Totsauer Sie ist Aktuellmagazinschefin im ORF und seit knapp dreißig Jahren im ORf tätig.

00:01:43: Und bebarb sich bereits zweitausendundzwanzig als Generaldirektorin.

00:01:48: Johannes Lacher, der Medienmanager war zuletzt in der Führungsriege von HBO International.

00:01:54: Unterstützung hat er von Warner Bros.

00:01:56: Präsident- und Ex-ORF-Chef Gerhard Seiler.

00:02:00: Katrin Cihut Kuns, aktuelles Ziegeschäftsführerin von ORF III.

00:02:04: Sie war Ninzeinvonneunzig Bezirksrätin für die FPÖ.

00:02:10: Danke allen für's Dasein.

00:02:12: Ich bin mit manchen in der Runde per Du, mit anderen per Sie.

00:02:15: Wir haben uns jetzt für diese Runde nachdem seine Wahl ist dazu entschlossen, mit allen per Sie zu sein – das vielleicht vorweg!

00:02:20: Beginnen wir aber mit der Ausgangslage.

00:02:23: Vorwürfe der sexuellen Belästigung, Diskussionen über politischen Einfluss und ein Sparkus in Millionenhöhe setzen den ORF unter Druck.

00:02:31: Gesucht wird daher nicht nur eine neue Führung sondern auch eine Antwort auf die Frage wie viel Reform verträgt und braucht der ORF?

00:02:41: Der ORF sucht eine neue Spitze und die Entscheidung fällt in einer Phase massiver Krise.

00:02:47: Nach dem Rücktritt von Ex-Generaldirektor Roland Weißmann wegen vorwürfen sexueller Belästigung, die er bestreitet, steht das größte Medienhaus Österreichs unter Druck.

00:02:58: Es geht um Führungskultur, politische Einflussnahme und die Rolle des Stiftungsrats.

00:03:05: Der Fisch stinkt vom Kopf, das heißt man muss mit der Struktur ganz oben beginnen.

00:03:09: Diese Form des Stiftungsrates, Publikumsrates und auch des Direktoriums ist komplett überholt.

00:03:15: Ein Stiftungsrat mit fünfunddreißig Personen?

00:03:18: Hallo!

00:03:19: Wie schaut es in großen wesentlich größeren börsennotierten Unternehmen aus?

00:03:24: Also ich würde provokant in den Ring werfen.

00:03:26: Es reicht vollkommen neun Stiftungen zu haben Und vielleicht einen Dreiervorstand und nicht eine Alleingeschäftsführung, wie es derzeit noch gesetzt ist.

00:03:37: Der Ruf nach Reformen wird lauter.

00:03:41: Gefordert wird mehr Unabhängigkeit – und weniger politischer Einfluss bei der Bestellung der ORF-Spitze.

00:03:48: Sie braucht eine Person die zum Einen die Unabhängigkeit des ORF gewährleistet Das heißt kein Misstrauen was politische Nähe zu Parteien betrifft Und andererseits braucht es eine Person, die bestimmte Visionen in den ORF

00:04:03: mitspringen.".

00:04:05: Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck.

00:04:08: Digitalisierung, Streaming-Konkurrenz und Sparzwang verschärfen die Lage für den ORf

00:04:14: deutlich.

00:04:15: Interim-Sgeneraldirektorin Ingrid Thurn herwarnt – weitere Kürzungen würden an den Grundfesten rütteln.

00:04:22: Auch das Publikum werde das spüren!

00:04:25: Bereits jetzt läuft ein Sparpaket über einenhundert vier Millionen Euro.

00:04:31: Im Zentrum stehen deshalb Reformen bei Kontrolle, Struktur und Führungskultur.

00:04:36: Die Fälle von Machtmissbrauch in den vergangenen Jahren publik gemacht wurden dürfen sich nicht wiederholen.

00:04:43: Das heißt die Compliance-Richtlinien des ORF müssen auf jeden Fall verbessert werden.

00:04:48: Für den ORF wird die Wahl der neuen Spitze damit zur Grundsatzentscheidung – Über Unabhängigkeit die Glaubwürdigkeit und die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

00:05:02: Es gibt so viel zu tun, hier sitzen nun sechs hochqualifizierte, es gibt aber auch an allen Kritikpunkte und die wollen wir jetzt in der ersten Runde thematisieren.

00:05:10: Und Herr Beggig möchte mit Ihnen beginnen und das Stichwort Unabhängigkeit aufgreifen, dass im Beitrag zum Ende gefallen ist... Sie gelten seit Langem als Favorit, aber eben auch als Kandidat des ÖVP-Generaissekretärs Nico Marchetti, der sich klar für eine Bewerbung ihrer Person ausgesprochen hat und auch als kandidat das ÖVB Bundeskanzler Christian Stocker.

00:05:27: Jetzt haben sie sich diese Empfehlungen und Zuschreibungen vielleicht nicht ausgesucht, aber sie liegen nun mal am Tisch.

00:05:32: Können Sie da noch als unabhängiger Kandidaten auftreten?

00:05:36: Ja absolut!

00:05:37: Ich stehe seit zehn Jahren an der Spitze der Austria Presseagentur.

00:05:41: Die APA ist die nationale Nachrichtenagentur Österreichs und eine der größten unabhängigen freien Redaktionen des Landes.

00:05:49: Die APAA und ihre Reputation steht für Glaubwürdigkeit, Neutralität, Ausgewogenheit – und niemand, der in irgendeiner Weise politisch in irgend einer Parteinähe wäre, würde zehn Jahre lang diesen Job aushalten und machen können.

00:06:06: Es stimmt, man wird derzeit in dieser Unteranführungszeichen ORF wahr.

00:06:11: Es ist ja eigentlich eine Bestellung teils von der Politik und von Medienvereinnahmen.

00:06:16: Das ist offenbar Teil des Spiels, das sehr unangenehm an dieser Stelle ist.

00:06:22: aber die gute Nachricht ist wir haben alle!

00:06:25: als Kandidatinnen und Kandidaten vor, als Unabhängige hier ins Rennen zu gehen.

00:06:31: Und ich denke ein so breites Kandidatininnen- und Kandidatenfeld ist ja auch schon die beste Immunisierung gegen eine Art Geschmäckle wie man es im Westen Österreichs nennt das hier etwas nicht sauber abgehen könnte und ich habe derzeit überhaupt keinen Eindruck dass hier etwas noch nicht gut oder glatt läuft.

00:06:50: Wir schauen uns den Bestellprozess gleich noch näher an.

00:06:52: Frau Totzau, ich möchte zu Ihnen kommen.

00:06:54: Das sind jetzt seit knapp dreißig Jahren beim ORF in diesen bestehenden Strukturen groß geworden und haben dort Karriere gemacht.

00:07:00: Sie stammen aus dem System, das viele kritisieren.

00:07:03: Es gab vielfach den Ruf nach einer Person von außen.

00:07:07: um einen Neustart zu schaffen, braucht es nicht eine Person von außen?

00:07:14: Ich verstehe sehr gut den ersten Reflex.

00:07:16: Wenn ein großes Problem da ist ... Wir brauchen jemanden von Außen, der unbeschädigt ist, um hier einen Neuestart zu gewährleisten.

00:07:26: Wenn wir beim zweiten Mal hinschauen, sehen wir, dass er das Schwierigste ist überhaupt.

00:07:34: Weil die ... Es ist notwendig zu wissen Wo ist welcher Missstand?

00:07:39: Wie hängt welches Problem, welches Thema miteinander zusammen.

00:07:44: Wenn ich das nicht weiß, brauche ich viel zu lange umzubegreifen an welchen Hebeln ich zutrehen habe.

00:07:51: und wenn Sie sagen, dreißig Jahre MoEF, dass ich dreißiger im MoEf bin.

00:07:54: Das ist kein Zufall!

00:07:56: Es ist eine Berufung und es ist für mich ein Auftrag.

00:07:59: Es ist der Auftrag genau in diesen Neustartungen diese Reform hineinzugehen.

00:08:05: Und ich sage noch ein weiteres Wichtiges Argument.

00:08:08: Wenn wir uns transformieren, ist es ein Erheblicher Unterschied in der Frage des Erfolges, ob wir es schaffen von Innen heraus zu reformieren oder ob wir von außen eine Verordnung drüber stülpen?

00:08:24: Das ist ganz entscheidend wie die Belegschaft damit umgeht!

00:08:28: Stichwort Belegschaft, Herr Breitnecker.

00:08:29: Sie haben den ORF jahrelang herausgefordert und haben über Jahrzehnte Privatfernsehen in Österreich aufgebaut und groß gemacht.

00:08:37: Und da bei den OR F auch immer wieder scharf kritisiert.

00:08:40: Glauben sie, dass man ihnen innerhalb des ORFs genügend vertraut?

00:08:44: Dass man sie als Chef akzeptiert?

00:08:48: Ja ich glaube das weil ... verschiedene Phasen durchlebt habe.

00:08:53: Ich war immer jemand der im Privatfernsehen auf Qualität geachtet hat, ich wollte immer Qualitätsjournalismus machen.

00:08:59: aber vor fünfzehn-zwanzig Jahren hat es keine ausländischen Medien kein Social Media gegeben.

00:09:04: da war das ein Konkurrenzverhältnis zwischen ORF und Privat Fernsehen.

00:09:09: Aber ich darf für mich in Anspruch nehmen dass sich einer der ersten war der vor zehn jahren gesagt hat Aufgrund des massiven DRO-Potenzials von Social Media und den internationalen Giganten brauchen wir Kooperation statt Konkurrenz im österreichischen

00:09:25: Markt,

00:09:25: müssen also als Private zusammenarbeiten mit dem ORF.

00:09:30: Seit zehn Jahren arbeiten wir sehr gut zusammen.

00:09:33: ich habe seit zehn Jahren nicht mehr den ORF als Feindbild was früher mal möglicherweise der Fall war.

00:09:39: fein Bild was nie aber halt ein Konkurrentsverhältnis gesehen propagiert eine kooperative Medienordnung.

00:09:48: Wir haben mit dem ORF Zusammenprojekte gemacht, wie zum Beispiel das For Game Changers Festival, wie z.B.

00:09:56: zusammengearbeitet im Streaming-Bereich.

00:09:58: Das heißt ich glaube dieses Konkurrenzverhältnis, dieses Gegeneinander ist von gestern.

00:10:04: wir müssen zusammenhalten und zusammenarbeiten und Public Value organisieren,

00:10:10: d.h.,

00:10:10: Qualitätsjournalismus im Sinne des Gemeinwohls?

00:10:13: Die Kooperationen werden wir uns auch noch anschauen.

00:10:15: Das ist ein Thema, das in mehreren Konzepten vorkommt wie die ausgestaltet sein können.

00:10:19: Schauen wir noch vor.

00:10:20: Schritt zu Ihnen.

00:10:20: Sie haben das Online-Medium Express gegründet und sind dort Herausgeberin.

00:10:25: Express hat eine Bilanzsumme, also einen Vermögensvolumen, wenn man so will von ... Das ist fast das Tausendfache!

00:10:34: Fühlen sie sich der Größe des Unternehmens gewachsen?

00:10:37: Ja gut, ich habe jetzt nicht nur Express gegründet, sondern ich hab davor zehn Jahre selbstständig als Anwältin gearbeitet.

00:10:42: Das ist in der Biografie irgendwie ein bisschen untergegangen.

00:10:45: Ich hab justiert und Arbeitsprüfung gemacht und auch Wirtschaft studiert und ich war auch in zwei Aufsichtsreden.

00:10:52: also prinzipiell ist das sicher eine große Herausforderung ein Unternehmen mit so vielen Mitarbeitern zu führen aber es ist jetzt nichts was mir von der Struktur unbekannt wäre.

00:11:00: um diese Frage zu beantworten

00:11:02: Herr Lacher, Sie haben internationale TV-Auffahrung gesammelt.

00:11:06: Waren jetzt die letzten Jahre in den USA unter anderem im Management von HBO und Hulu gearbeitet habt?

00:11:11: Vor dreißig Jahren selbst beim ORF mal gestartet.

00:11:14: Jetzt sind sie aber seit Jahrzehnten aus Österreich und damit auch aus der österreichischen Medienlandschaft und auch der österreichischen Medienpolitik draußen.

00:11:22: Fehlen da nicht wichtige Einblicke, die jetzt die anderen hier in der Runde mitbringen?

00:11:29: Ich habe Österreich immer sehr aufmerksam verfolgt.

00:11:32: In so einer internationalen Karriere wie meinen, arbeitet man sich laufend in neue Märkte ein.

00:11:39: Sehr schnell und rasch im arabischsprachigen Raum.

00:11:43: Das mache ich sehr gut.

00:11:47: Man umgibt sich mit dem besten Köpfen aus der Region.

00:11:50: Ganz wichtig sein Team zusammenzustellen, dass die besten Leute um einen herum sind.

00:11:55: Dann schafft man das!

00:11:56: Was wirklich gemeint ist mit diesem Du bist nicht österreichisch genug, ist eigentlich das Fehlen von politischen Seilschaften und Beziehungen.

00:12:04: Und da kann ich ganz klar sagen, da spiele ich nicht mit, das mache ich nicht, das will ich nicht – und da haben Sie recht!

00:12:09: Das habe ich

00:12:10: nicht.".

00:12:11: Wie wichtig, das besprechen wir auch gleich noch.

00:12:13: Frau Zürer, davor komme ich zu Ihnen.

00:12:14: Sie schreiben in Ihrem Konzept mit meiner Kandidaturverbinde den Anspruch, den ORF strukturell weiterzuentwickeln und die journalistische Qualität nachhaltig zu stärken.

00:12:24: Gerade diese Vertrauenswürdigkeit vom ORF III hat jetzt in den letzten Wochen massiv gelitten weil von bezahlten Deals zu lesen war auch von bezahltem Serien- und Interviews.

00:12:35: sind sie vor diesem Hintergrund dieser Schlagzeilen?

00:12:37: Die Richtige um dieses Vertrauen wiederherzustellen?

00:12:40: Ja, absolut.

00:12:41: Weil man muss sagen diese Dinge die da jetzt in die Zeitungen gekommen sind vor allem in eine Zeitung gekommen sind Da kann man ja im aktuellen Regularium nicht viel kritisieren weil dieser Lizenzkäufe hat genauso stattgefunden wie es aktuell auch Usus ist.

00:12:59: Diese Lizenz Käufe im Gegensatz zu Ko-Produktionen wo uns ja sämtliche Finanzierungsunterlagen immer offen gelegt werden Sind schlichte Käufer die dann getätigt werden, wenn die redaktionelle Abnahme erfolgt ist.

00:13:12: Das heißt diese Käufe werden zuerst geprüft, die Redaktion sagt ja das wollen wir kaufen und dann wird ein Vertrag erstellt.

00:13:20: Und dieser Vertragwetter stellt unter der Voraussetzung ist auch vertraglich so geregelt dass die redakzionelle abnahme erfolgs.

00:13:30: Ich gebe schon zu, man könnte in Hinkunft überlegen ob man im Sinne der Transparenz auch den Publikum gegenüber auch bei Käufen also bei UF sind drei sind etwa siebenhundert pro Jahr.

00:13:44: Bei Produzenten wo man zumindest den Anschein haben könnte das werbliche oder sonstiges wirtschaftliches Interesse da ist dann noch genauer hinschaut und vielleicht noch mehr offenlegt.

00:13:55: da Verbesserungen zu finden, spricht nichts dagegen.

00:13:58: Trotz der Order haben Sie kurz die Augenbrauen gehoben?

00:14:00: Das heißt, da stimmen sie nicht über ein?

00:14:02: Nein.

00:14:02: Bitte widersprechen Sie

00:14:03: kurz!

00:14:06: Das Wichtigste Gut ist unsere Glaubwürdigkeit.

00:14:10: Ohne Glaubwindigkeit gibt es kein Vertrauen.

00:14:13: Wenn irgendwo auch nur der Anschein entsteht, dass ich Information kaufen kann ... Ein No-Go und nicht verhandelbar.

00:14:25: Das ist ein Schaden für die Glaubwürdigkeit in diesem Unternehmen, das halte ich für undenkbar.

00:14:32: Und jetzt sage ich Ihnen auch ganz offen hier was Michi ärgert.

00:14:37: Ich habe in meinen letzten Jahren fast hunderte Dokus beauftragt.

00:14:46: Und das, was ich immer gehört hab is ... weil man sich nicht einkaufen kann.

00:14:55: Und es hat natürlich immer einen Impact auf die journalistische Qualität und wenn wir alle, und ich glaube das sind wie uns einig, für etwas kämpfen müssen egal jetzt sogar ob ORF oder ein privates Medienhaus ist immer für die Glaubwürdigkeit.

00:15:12: deshalb sehe ich das anders.

00:15:15: Da darf ich vielleicht aufklären den Unterschied zwischen Produktionen und Käufen.

00:15:21: bei dem Produktion läuft das absolut so, dass mit den Produzenten verhandelt wird ein Finanzierungsplan ausgemacht und alles offengelegt ist.

00:15:29: Und alles auch in der Schlussdafel offengelegt ist.

00:15:32: Der Unterschied sind Käufe, Lizenzkäufe.

00:15:35: Schauen wir uns an was der Rechnungshof uns dazu sagen wird?

00:15:38: Gerne

00:15:39: ich habe da keine Sorge.

00:15:41: und im Falle der Käufer ... Das weißt du sicher auch, läuft das komplett anders und die Finanzierungsunterlagen werden nicht offen gelegt.

00:15:50: Weil du kaufst?

00:15:51: Beim ZDF kaufste auch nichts und da prüfst du jede Finanzierung beim ZDf.

00:15:55: Schau ich mal an!

00:15:56: Gut wir können es jetzt an der Stelle eh nicht ausdiskutieren.

00:15:58: Ich glaube die Standpunkte sind klar geworden und wir werden sehen was bei der Prüfung rauskommt.

00:16:01: Ich möchte zum Bestellprozess kommen.

00:16:03: Der ist jetzt auch schon ein bisschen angesprochen worden.

00:16:06: Der ist insofern spannend dieses Mal, der oder die Beste soll zum Zug kommen.

00:16:09: Das ist immer gleich Neues aber das diesmal auch das europäische Recht vorschreibt dass es eben diese Transparenzkriterien geben muss und diese objektiven Kriterien nach denen ausgewählt wird.

00:16:19: Ich möchte mit Ihnen über diesen Bestellprozess jetzt sprechen Auch wenn Sie ihn als Generaldirektorin oder Generaldirektor nicht beeinflussen können.

00:16:26: trotzdem interessiert mich da auch Ihre Haltung dazu Herr Breitenegger.

00:16:29: ich beginne mit Ihnen.

00:16:30: um ORF-Chef zu werden Muss man Networking Termine wahrnehmen?

00:16:35: Vielleicht nicht, Herr Lacher kommt noch dazu.

00:16:38: Die letzten Wochen erlebt?

00:16:39: Finden Sie es in Ordnung, dass der Bundeskanzler, wenn er vielleicht auch nicht am Ende entscheidet, aber trotzdem ein wesentliches Wort dabei mitredet, wer zum ORF-General oder der Generalin gewählt hat?

00:16:51: Das fände ich nicht in Ordnungen, wenn Er mithriedet.

00:16:54: Was ich aber in Ordlung finde ist, wenner sich interessiert für das Thema und zum Thema ORF und Mediengespräche führt.

00:17:01: Das habe ich gemacht.

00:17:04: klar und auch glaubwürdig gesagt,

00:17:07: dass

00:17:08: es ein unabhängiges transparentes faires Verfahren gibt.

00:17:12: Wo die unabhängigen Stiftungsräte entscheiden, unbeeinflusst entscheiden?

00:17:17: Das ist die einzige rechtskonforme Art das zu machen.

00:17:21: Und ich glaube an das Gute und hoffe und will glauben, dass das so funktionieren wird.

00:17:26: Dass er sich nicht involviert, sondern sich nur bei Ihnen informiert.

00:17:33: Ja!

00:17:33: Sie haben gesagt, sie spielen da nicht mit.

00:17:34: Haben Sie jetzt noch kein Gespräch mit dem Bundeskanzler Christian Stocker geführt in diesem Zusammenhang?

00:17:39: Doch ich wurde eingeladen zu einem Gespräch.

00:17:41: Das war ein sehr gutes freundliches Gespräch über den Medienstandort Österreich und die Situation beim ORF und über die Aufgaben des neuen Generaldirektors.

00:17:52: Was ist Ihr Eindruck, dass am Ende das beste Netzwerk zählt oder die beste Qualifikation?

00:17:57: Ich glaube was mir versichert wurde ... Und das ist, dass es sich um einen freien Unabhängigen und nachvollziehbaren Prozess handelt.

00:18:05: Die thirty-fünf Stiftungsräte sind ja hochintelligente Menschen mit Integrität.

00:18:12: Die lassen sich auch nicht als Stimpfi behandeln.

00:18:16: Die wissen genau wie die rechtliche Lage ist mit dem European Media Freedom Gesetz, dass sie persönliche Haftung tragen und sich hier nicht vom parteipolitischen Interessen leiten lassen dürfen.

00:18:27: Also ich vertraue in dem Prozess, wir werden sehen wie es läuft.

00:18:31: Es gibt Systemkandidaten das ist ganz klar.

00:18:33: Das kann man ableugnen aber es ist ganz klart wer die sind.

00:18:36: Wer

00:18:36: sind die Systemkandidaten?

00:18:38: Einige davon sitzen auf dieser Bühne.

00:18:39: Zeigen sie uns die.

00:18:40: Ich hab da Herr Pickes ein Systemkандidat, ganz klar

00:18:43: Wurzere Blick!

00:18:45: Also ich finde es eine bodenlose Frechheit dass sie jemandem der dreißig Jahre lang im Dienste des Journalismus steht von außen betrachtet dieses Urteil abgeben.

00:18:58: Wir haben uns heute zum ersten Mal persönlich kennengelernt, ich weiß selber was in den Medien steht und auch wo es herkommt.

00:19:06: Ich persönlich habe mittlerweile viel eher den Eindruck dass man mit mir einen hochqualifizierten Bewerber auf diese Art und Weise eliminieren will.

00:19:16: Woher sie das nehmen ist mir rätselhaft und wirklich schleierhaft.

00:19:20: Ich bin weder Teil einer Vorfeldorganisation, ich war mein ganzes Leben lang politisch unabhängig und sie gehen dieser Kiste auf dem Leim.

00:19:29: Und das finde ich schade!

00:19:31: Wir wünschen uns alle diesen Prozess der Bestellung dass er in einer transparenten Art und Weise passiert.

00:19:39: Alle von uns wurden in gewisser Weise oder fast alle politisch ponziert.

00:19:44: Das muss man einfach sagen.

00:19:46: Das scheint offenbar Teil dieses üblen Spiels zu sein, aber es ist jetzt einfach einmal auch auf die Stopp-Taste zu drücken.

00:19:54: Es ist entschieden auch diese eigene Autonomie, die wir alle haben, auf diese wiederzu verweisen.

00:20:00: und wenn man dann die Konzepte anschaut wird man glaube ich gut sehen dass man frei entscheidet und handelt und in den nächsten Schritten darauf.

00:20:08: und ich nehme für mich in Anspruch dass sowohl das breite Bewerberinnen- und Bewerbefeld als auch durch europäische Nomen geregelte Prozesse ideal ist, weil jede Bestellung muss bis ins letzte Detail gut begründet werden.

00:20:27: Das gibt mir eine starke Sicherheit zu wissen, wo meine Stärken liegen im Unterschied zu anderen Kandidatinnen und Kandidaten.

00:20:37: aber hier jemanden abzustempeln, abzuqualifizieren halte ich für ziemlich unangebracht.

00:20:45: Ist es aber so, dass Sie natürlich aus der Politik ganz direkt Zuspruch erhalten?

00:20:50: Ja, aber schauen Sie ... da bin ich ja auch machtlos!

00:20:53: Und andere erhalten von Medien und anderen Parteien den Zuspruch.

00:20:57: Ich habe mir diesen Zuspruch nicht

00:20:59: ausgesucht.".

00:21:00: Gut,

00:21:00: ich glaube die Standpunkte sind gleich.

00:21:02: Ich möchte zu Ihnen kommen, Frau Zehut.

00:21:04: Sie haben im ORF Karriere gemacht, sind jetzt in einer Führungsposition als Ko-Beschäftsführerin von ORF III.

00:21:10: Würden sie sagen dass das ohne politischen Rückenwind passiert ist?

00:21:14: Ja!

00:21:15: Das kann ich deswegen erklären weil sie ja in ihrem Intro schon gesagt haben Siebenunddreißig Jahre her, das war ich in meiner Studienzeit und es ist auch eine sehr interessante Erfahrung gewesen im Bezirksparlamenter zu sitzen.

00:21:32: Dann habe ich als Steuerberaterin gearbeitet, hab die Steuerberateprüfung und dann gab's eine Annonce in der Presse – die Presse-Tageszeitung.

00:21:40: Leiter Rechnungswesen gesucht und auf die habe ich mich beworben.

00:21:44: Und ohne irgendeinen Rückenwind, es wusste nicht einmal irgendjemand davon, ob ich diesen Job nach zwei Hearings bekommen Und die weiteren zehn Jahre hatte ich auch Führungspositionen inne.

00:21:57: Keiner hat gewusst, in welcher Schublade man mich tun soll.

00:22:01: Ich bin schon diesen Weg diese acht Jahren gegangen und bin das aufgrund meiner Kompetenz geworden und aufgrund dessen, dass ich den öffentlich-rechtlichen Auftrag immer erfüllt habe.

00:22:12: Ich fordere gerne alle auf, die mir das nicht abnehmen.

00:22:17: Reden Sie mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

00:22:19: Das

00:22:19: heißt sie werden auch gegen diese Zuschreibung, dass sie eine Personalreserver der FPÖ wären?

00:22:24: Ja,

00:22:25: ja gut.

00:22:26: Vor Trotz auch aus.

00:22:27: Sie haben Karriere gemacht im ORF würden Sie sagen es ging ganz ohne politischen Rückenwind.

00:22:36: ich bin Sie haben vielleicht bei einem Lebenslauf besser unter Kontrolle waren.

00:22:40: Bin ich sie bei einem Chefin geworden?

00:22:43: Meine

00:22:43: Tochter war... Das ist nämlich ein ganz wichtiger Punkt ... den Sie ansprechen, wenn ich meinen eigenen Entwicklungs- und Veränderungsprozess anschau.

00:22:58: Das war in einer Situation ... Ich habe angefangen im Landestudio Niederösterreich.

00:23:03: In der Sekunde ist man dann Flutschlade auf.

00:23:05: Wir haben Österreicher das Bedürfnis, wie müssen wir jeden zacki-zacki in eine Lade hinein tun?

00:23:11: Wenn man in der Lade drinnen ist, weiß man genau, wie man das händeln muss.

00:23:17: Diese Laden brauchen wir.

00:23:18: Und somit sind sich die Freunde von Frau Metin Leiter

00:23:22: in der Ausregung.

00:23:24: Dann war die Situation, ich war damals schon Chefin von Dienst bei der Zeit im Bild und hab den gesamten Relaunch-Prozess geleitet.

00:23:34: Und dann ist eine Neustrukturierung gekommen ... Und dann hatten wir einen rot zugeordneten Chefredakteur, einen rot-zugeordneten Info-OF II.

00:23:44: Auch Info FI dazugeordnen.

00:23:47: Dann war ein großes Problem ... Ein Männerüberhang und ein Rotüberhang!

00:23:56: Ich wurde sie beeinschäfen.

00:23:57: Hinterher hab ich mitbekommen ... Aha!

00:24:04: Es war die Notwendigkeit einer schwarzen Frau.

00:24:08: Das war ein Moment, wo ich sehr wohl realisiert hab ... das ist ein Thema!

00:24:15: Immer alles nach einer Proporzlogik aufzuteilen und einzuordnen.

00:24:19: Und das brauchen wir noch.

00:24:22: Ich habe aus dieser Situation hinterher wahnsinnig viel gelernt.

00:24:28: Und wahnsinnigen viel mitgenommen und sehe auch, wie schwierig es ist in dem System, dem auszuweichen.

00:24:37: In diesem Anblick, wo natürlich bei einer Ausschreibung klar ist, dann redet der mit und der Stiftungsrad ruf an, weil man das braucht.

00:24:45: Sie würden dem Herr Pigg zustimmen, dass Zuschreibungen von außen kommen, die man sich selbst nicht wünscht?

00:24:50: Es gibt natürlich Zuschreibung von Außen für die man nichts kann.

00:24:54: Und dennoch sind sie ein Problem.

00:24:58: Gut!

00:24:59: Ich möchte jetzt, weil wir ein bisschen das abkürzen müssen.

00:25:02: Sie bitten erstmals, Ihre Ja-Neintafeln zu handzunehmen.

00:25:05: Es hat jeder so eine Tafel und wir werden uns abzukürzen einige Fragen schlichtweg mit diesen Tafeln lösen.

00:25:12: Glauben sie, dass mit dem momentanen Bestellprozess der oder die beste Generaldirektorin wird?

00:25:20: Bitte die Karte in die Kamera zu Ihrer Brust halten damit wir's sind!

00:25:26: Alle Vertrauen dieser Wahl ist doch schön.

00:25:30: Dann behalten Sie doch bitte die Tafeln gleich bei sich.

00:25:33: Wir werden nämlich das Thema wechseln, aber wir werden ... Die Tafel gleich noch mal verwenden?

00:25:39: Ich habe es vorhin schon gesagt, sie werden den Bestellprozess des Generaldirektors der Direktorin nicht beeinflussen.

00:25:44: Allerdings haben Sie schon die Aufgabe in dieser Position, den ORF vor politischer Intervention zu schützen!

00:25:52: und werden dafür verantwortlich sein, wie viel politische Intervention der ORF ausgesetzt ist.

00:25:56: Deshalb die Frage in die Runde.

00:25:58: Berichtet der OR F im Großen und Ganzen fair und ausgewogen?

00:26:03: Ja oder nein?

00:26:08: Hier haben wir fünfmal ein Jahr einmal einen Nein bei Frau Schütz.

00:26:11: eine kurze Erklärung dazu bitte.

00:26:13: Ich glaube, dass sehr viele Menschen den Eindruck haben das es nicht besonders fair und ausgewogen ist.

00:26:18: Und wenn man sich das Ergebnis der letzten Betriebsratswahlen anschaut dann sieht man auch, dass sie eine sehr deutliche nämlich über zwei Drittel Mehrheit an Mitarbeiter geben die rot oder grün zugeordneten Listen wählen.

00:26:29: also insofern ist das jetzt wenig verwunderlich und das schlägt sich für viele Zuschauer.

00:26:34: ich möchte das gar nicht.

00:26:35: das ist das subjektive Eindruck denn sehr vieler Menschen haben dass diese Berichterstattung nicht unbedingt immer ausgeglichen ist.

00:26:41: da gibt's jetzt viele Beispiele wo man sagt nicht wirklich objektivierbar.

00:26:45: Und das ist einfach der Eindruck, den sehr viele Zuschauer mittlerweile gewonnen haben.

00:26:49: nachdem er öffentlich-rechtlich aber für alle da ist und nicht nur für die sich im politischen Spektrum wohlfüllen wäre es, glaube ich, sinnvoll wenn man sich das mal genauer überlegen würde was bei einem Eindruck auf die Zuschauer macht.

00:26:59: Ich möchte jetzt keinem einzigen Redaktör oder Redaktion unterstellen dass das aus Absicht passiert Aber es ist etwas.

00:27:04: Wenn Sie heute meine Umfrage machen Ist der ORF Objektiv Dann werden sie wahrscheinlich eine große Menge Menschen bekommen.

00:27:11: nur fünfzig Prozent sagen, nein das ist nicht der Fall.

00:27:14: Und das ist ein Thema, dem sich die ORF oder dann extra generaldirektor-direktoren des ORFs wird annehmen müssen es einfach die Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit auch zum Bezug auf die Unabhängigkeit zurzeit sehr enden wollen das.

00:27:26: Glaub

00:27:27: Würdigkeit und Unabhängigkeit, denn den zäle Berichterstattung erwärfen jetzt drei unterschiedliche Dinge einen Topf.

00:27:33: Das eine was ich mal gleich sagen muss stimmt nicht dass fünfzig prozenter Meinung sind.

00:27:37: Der ORF ist nicht objektiv, das ist einfach nicht richtig.

00:27:41: Es ist richtig, dass wir ein Thema haben im Bereich Glaubwürdigkeit.

00:27:45: Dass wir den aus verschiedenen ... Das haben wir auch selbst verschuldet in den letzten drei Monaten massiv mitbetrieben.

00:27:56: Das ist vollkommen klar.

00:27:57: und seitverständlich gibt es immer Dinge, wo wir sagen, da können wir eine Information besser werden.

00:28:02: Und hier haben wir ein Demos und da sollten wir einen Schrauben drehen.

00:28:05: Wir haben vergessen dorthin zu hören!

00:28:08: Das ist Vollkommen richtig?

00:28:11: dass es hier Themen gibt und Bereiche gibt, wo wir Luft nach oben haben.

00:28:15: Die Frage war, ob wir mehrheitlich nicht objektiv sind?

00:28:21: Und wenn wir jetzt alle unsere Informationsformate durchdenken, dann sage ich definitiv Ja!

00:28:29: Aber das Thema Glaubwürdigkeit hat jetzt überhaupt nichts mit den Vorkommnissen der letzten drei Monate zu tun.

00:28:34: Wenn man sagt, dass die Berichterstattung nicht ausgeglichen wird dann hat es nichts damit zu tun, ob der ORF direkt und mit einer Mitarbeiterin schädt.

00:28:41: Das sind zwar völlig unterschiedende Themenbereiche und eine Glaub- würdigkeit im Sinne vielleicht wie wir in Unternehmen geführt haben aber nichts damit so zu tun wie man die Information aus dem ORF kommt einschätzt.

00:28:54: Es würde ich schon ganz grob auseinanderhalten vor allem ... Die Frage war ja im Großen und Ganzen, aber wo sicher Aufholbedarf besteht.

00:29:03: Und das hat mit den letzten drei Monaten überhaupt nichts zu tun ist die Nähe an der Bevölkerung, die Nähen an Menschen aufzugreifen, die die Menschen berühren.

00:29:13: Leistbares Wohnen, wirtschaftliche Themen, Migration

00:29:17: usw.,

00:29:19: Integration all diese Themen Bildungssysteme aus allen Ecken und Enden platzten.

00:29:24: also ich glaube es geht.

00:29:26: Deswegen habe ich sie mit Ja beantwortet, weil das gro ja.

00:29:30: Aber ich bin auch der Meinung dieses Thema haben wir schon länger als drei Monate, dass wir einfach näher zu den Menschen rücken müssen und da haben wir ein bisschen einen Leg.

00:29:40: Jetzt ist es so, dass die FPÖ, der Sie jetzt früher mal zumindest angehört haben ... sehr stark kritisiert, was der ORF macht.

00:29:48: Der spricht im Zusammenhang mit dem ORF immer wieder von linken Staatsfunk ohne Bildungsauftrag, intriganten Stadel oder Rotfunk.

00:29:54: Können Sie diese Kritik etwas abgewinnen?

00:29:56: Nein weil ich habe so gerade gesagt also im Prinzip im Groh der Berichterstattung bin nicht der Meinung dass wir unabhängig und ausgewogen berichten.

00:30:04: aber in den Themenauswahl müssen wir näher zu den Menschen dort, wo sich das Leben abspielt einfach hin.

00:30:11: Und dort sind wir aktuell nicht wirklich immer zu

00:30:13: Hause.".

00:30:13: D.h.,

00:30:14: Sie würden den ORF und die Mitarbeiterinnen des ORFs vor so einer Kritik auch schützen?

00:30:20: Ja absolut!

00:30:21: Wir haben großartige Journalistinnen und Journalisten, die im Übrigen auch mittlerweile in vielen Bereichen ziemlich ausgebrannt sind... Und ich würde zum Beispiel auch, um das jetzt vielleicht noch zu nennen.

00:30:32: Wir haben eine ziemlich falsche Verteilung unseres Headcounts und wir haben wirklich großen Stress im Bereich des Journalismus, wir haben keine einzige Investigativabteilungen.

00:30:44: also das sind uns zum Beispiel Pringmedien extrem voraus.

00:30:48: Dafür haben wir eine Vielzahl an Marketing-Mitarbeitern.

00:30:52: Wir brauchen einen Fokus auf unsere großartigen Journalistinnen und Journalisten.

00:30:57: Wo man quasi Geld rausnehmen kann, was man umschüchtern kann, schauen wir uns gleich an.

00:31:01: Mich würde auch noch interessieren, was die Herren zum Thema Objektivität sagen.

00:31:05: Dann zurück zu unserem Breaking-Media-Spezial zur Frage, wer wird ORF-Chef in?

00:31:28: Wir waren gerade über die Frage ob der ORF ausgewogen berichtet.

00:31:32: Ich möchte noch mal die Kritik von Eva Schütz aufgreifen, die gesagt hat Es wird zu wenig ausgewohnt berichtet und vor allem das Publikum rechts damit zu wenig beachtet.

00:31:42: Und diese Frage möchte ich an Sie weitergeben Markus Breitenecker Berücksichtigter ORF des Publikums rechts damit Zu weniger.

00:31:53: Ein ganz wichtiges Gut ist die Unabhängigkeit Und die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit des ORF ist in Mitleidenschaft gezogen.

00:32:03: Ich glaube aber nicht, weil die Redaktionen nicht unabhängig und ausgewogen berichten, sondern weil wir dieses Skandale erleben mussten, weil wir sehen den Polit-Einfluß, Weil wir sehen Fehlverhalten auf Managementebene.

00:32:16: Die Redaktionen im ORF, das ist mein Blick von außen sind unabhängig.

00:32:22: Bei der Frage der Ausgewogenheit Da habe ich einen sehr guten Eindruck.

00:32:29: Man muss allerdings ständig daran arbeiten, dass es gute Guidelines gibt, redaktionelle Richtlinien und eine gute Fehlerkultur gibt.

00:32:40: Dass man auch daran arbeitet, wenn Fehler passieren wie die Transparenz gemacht werden oder wie mit dem Redaktionsstatut umgegangen wird.

00:32:47: Ich glaube, das ist eine permanente Arbeit, die man managen muss.

00:32:54: zu machen ist.

00:32:55: Aber Sie sehen im Moment keine politische Schlagseite?

00:32:58: Ich sehe keine politischen Schlag- seite.

00:33:02: im Großen und Ganzen, es hat interessanterweise in Deutschland eine Untersuchung gegeben einer Universität ob ARD und ZDF eine politische schlagseite haben.

00:33:11: da kommt raus eine leichte Tendenz links der Mitte bei ARD aber nicht dramatisch.

00:33:19: Ob man das auf Österreich umlegen kann, weiß ich nicht.

00:33:23: Frau Trotzauer gibt es solche Untersuchungen?

00:33:26: Ja natürlich!

00:33:27: Und Sie sehen sich genau in der Mitte... Es gibt

00:33:29: keine Untersuchenden für Österreich, keine wissenschaftlichen ernstzunehmenden Untersuchung.

00:33:34: Ich glaube, es ist nicht so sehr... Ich

00:33:36: wollte nur ganz kurz eine Frage, ob es eine Zahl dazu gibt für Österreich.

00:33:40: Wir

00:33:40: machen es regelmäßig, dass wir gemeinsam mit ... dem Demokratiebarometer, dass wir diese Dinge befragen.

00:33:50: Wir haben Bereiche

00:33:52: z.B.,

00:33:53: wie die Flüchtlingskrise war.

00:33:56: Dass wir eine Linksschlagseite hatten auch zum Höhepunkt der Corona-Krise.

00:34:04: Wir sind jetzt wieder sehr in die Mitte hineingerückt.

00:34:12: politischen Situationen und Befindlichkeiten.

00:34:15: Wir diskutieren dann einzelne Dinge, ÖVP sind böhrt, FPÖ sind böhrt, SPÖ sind böhrt wie auch immer und schauen immer auf das Einzelne und verliern das Große.

00:34:26: Bitte!

00:34:31: Auch ein wichtiger Aspekt der jetzt über diese politische Frage der politischen Schlagseite hinausgeht ist die Frage der Polarisierung in der journalistischem Berichterstattung.

00:34:44: Qualitätsjournalismus ist für mich ausgewogen, Faktengetreu am Boden der Wahrheit berichtend und je Bulwadeska ein Mediumist, desto schwieriger wird das!

00:34:57: Das Schlimmste sind die Social medias wo wir überhaupt nur eine Extreempolarisierung haben mit Fake News gearbeitet wird und wo wir sagen Die Wahrscheinlichkeit dass falsche Nachrichten und Polarisierung ganz offen zur Schau gestellt wird erleben.

00:35:19: Das heißt, im Vergleich dazu brauchen wir Qualitätsmedien mit einem öffentlich-rechtlichen Auftrag Objektivität.

00:35:28: Und das macht der ORF sehr gut.

00:35:30: Wir müssen uns kontroversialen Themen schon näher annähern nicht?

00:35:34: Weil es gibt kontroverseale Themen ... Die Lisa hat vorhin angesprochen, das war Corona war oder ist die Flüchtlingskrise?

00:35:44: Und da wäre vielleicht es auch gut gewesen, die unterschiedlichen sozialen politischen Haltungen ein bisschen intensiver abzubilden.

00:35:54: Also bei kontroversiellen Themen einfach ein bissel mehr Mut.

00:35:59: auch die unterschiedlichen Ansichten der Bevölkerung abzubilden.

00:36:09: Beklagt die FPÖ häufig, dass der ORF sie eben ungerecht behandelt?

00:36:13: Finden Sie das die Redaktionen im ORF mit der FPÖ kritisch und ungenau mit anderen Parteien?

00:36:19: Also erstens möchte ich vorausschicken, dass die Redakzonen des ORF wie ganz viele Redaktion in Österreich völlig unabhängig arbeiten können.

00:36:26: Das ist ein Wesensmerk... nach wie vor dieser österreichischen Demokratie, dass Redakteurinnen und Redakteure frei in diesem Land berichten können.

00:36:36: Der zweite Punkt ist oft gibt es diese Vorwürfe und wir tun uns schwer die Vorwörfe egal von welcher Seite sie kommen schnell und zügig zu entkräften und ich denke es wäre auch im Sinne des Journalismus hier wesentlich besser methodisch starten.

00:36:53: passiert die Berichterstattung sich selber mit Blick auf Quellenvielfalt, Quellenglaubwürdigkeit kommen immer die ähnlichen Experten oder auch neue Gesichter vor.

00:37:03: Da passiert dann etwas manchmal in der Wahrnehmung der Bevölkerung.

00:37:06: ich habe den total guten Eindruck dass der ORF in seiner Bericht erstattung gesamthaft gut unterwegs ist aber Hier zum Schutz der eigenen Redaktion viel klarer und transparenter zu machen, mit welchen Werkzeugen und das auch Daten orientiert zu zeigen.

00:37:24: Mir scheint das zentrale Thema ein etwas anderes zu sein.

00:37:28: Medien haben eine zentrale Funktion, wenn es darum geht, eine gemeinsame Wirklichkeit für uns als Gesellschaft herzustellen – einen Resonanzraum, eine Verhandlungsebene wo wir die Themen der Gegenwart und Zukunft verhandeln.

00:37:40: Und da gibt es tatsächlich Unterschiede in den Gewichtungen der Themen Themen, wie es genannt wurde auch aus der Bevölkerung aufzugreifen ohne als Journalismus selbst populistisch zu werden.

00:37:56: Und da liegt finde ich der große Weg auch...

00:37:59: Können Sie ein konkretes Beispiel nehmen?

00:38:00: Was Ihnen jetzt fehlt im ORF?

00:38:01: Das ist ein bisschen anscheinlicher.

00:38:03: Ich glaube es ist an dieser Ecke überhaupt gar kein ORF-Thema.

00:38:06: Es ist ein Thema von

00:38:07: Journalismus

00:38:08: insgesamt das Newsrooms die beispielsweise in der Hauptstadt tätig sind andere Themenkarrieren manchmal in ihrer Wahrnehmung und in der Gewichtung haben, also in ländlichen Regionen.

00:38:20: Und die Hauptgefahr besteht darin dass man sich deshalb abwendet und Journalismus insgesamt kritisiert und die Kunst wäre neben Informationssendungen auch Inhalte zu liefern, die auch eine emotionale Bindung bringen und das ist die Herausforderung.

00:38:36: Wir haben auch Publikumsfragen, das heißt wir haben sie gebeten uns Fragen zu schicken oder sind auf die Straße gegangen und haben ihre Fragen eingeholt.

00:38:43: Und eine solche Frage möchten wir jetzt zuspielen, die richtet sich an den Herrn Lacher bitte.

00:38:47: Welche Maßnahmen würden Sie erst ersetzen um dem politischen Einfluss der Parteien in den ORF zu reduzieren?

00:38:54: In meinem Konzept gibt es eine Forderung nach einem öffentlichen Transparenzregister.

00:39:00: Das stelle ich mir so vor dass jeder Einfluß genommen wird von der Politik durch Anrufe, durch E-Mails oder WhatsApps.

00:39:12: Wer ruft an?

00:39:13: Warum?

00:39:15: Zu welchem Thema, zu welchen Beitrag?

00:39:16: Was wird gefordert und verlangt?

00:39:20: Oder welche neue Berichterstattung wird verlangт?

00:39:23: Das sollte dokumentiert werden und es sollte auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.

00:39:28: Manche Forderungen und manches Feedback kann durchaus legitim sein übrigens.

00:39:34: Da muss man zuhören, als GD, als Informationschef, Hauptabteilungsleiter oder Chefredakteur.

00:39:40: Das ist schon okay!

00:39:41: Aber wenn es unangemessene Einflussnahme gibt von draußen, dann soll das registriert werden?

00:39:47: Also registriet wird nur was Unangemessenes?

00:39:50: Oder wird jeder Anruf registrierd in dieser Datenbank?

00:39:54: Jede Intervention, die Programme bezogen auf die Information zutrifft.

00:39:59: Kurze

00:40:00: Bitte zücken Sie kurz Ihre Ja-Neintafeln.

00:40:02: ist das eine gute Idee?

00:40:04: Ja oder Nein?

00:40:08: Ja, ja, ja ... Frau Dotzau ist noch unentschlossen.

00:40:13: Ich nehme ein Ja und habe einen Bedenken.

00:40:17: Wir sehen wir einen Nein!

00:40:18: Gut ich muss das Thema trotzdem an der Stelle beenden.

00:40:23: Es gibt so viele weitere.

00:40:24: Die Kauser Weißmann, die hat etwas ins Rollen gebracht.

00:40:27: seit zwei Monaten zeigen sie fast täglich jetzt neue Schlagzeilen ein Sittenbild des ORF das geprägt ist von Machtmissbrauch von Übergriffen von problematischen Deals und einer toxischen Unternehmenskultur.

00:40:39: Und jetzt können Sie davon gleich wieder zücken.

00:40:42: Wir

00:40:44: fragen nach Ihrem Eindruck, wissend dass Sie alle unterschiedlich nahe an diesem Unternehmen dran sind und deshalb unterschiedliche Einblicke haben.

00:40:52: Hat der ORF ein strukturelles Problem mit Sexismus- und Machtmissbrauch?

00:41:11: Es ist schwierig, wenn man da eine Hand voll schwarze Schafe rauspickt und sagt, der ORF hat ein strukturelles Thema mit Machtmissbrauch.

00:41:20: Die Strukturen funktionieren ohne Angst, Machtmissbrauch und alles.

00:41:27: Ich konkretisiere es gleich.

00:41:28: Ich habe den Block mit Ihnen begonnen.

00:41:32: Die Kauser Weißmann hat das Thema hochgekocht.

00:41:34: Es sind viele andere Fälle an die Öffentlichkeit gekommen.

00:41:41: Das zeichnet sich doch ein wiederkehrendes Bild ab.

00:41:44: Betroffen ist auch ihr Co-Geschäftsführer Peter Schöber.

00:41:50: und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung geht.

00:41:54: Der Fall ist noch nicht abgeschlossen, er wird auch bestritten.

00:41:57: von Herrn Schöber muss man sagen das Profil schreibt über einen konkreten Vorfall der passiert sein soll.

00:42:04: Auf der Toilette soll er also Schöbergesagt

00:42:07: haben.

00:42:07: zu einem Mitarbeiter.

00:42:09: mit dir will ich da nicht herinnen sein wer weiß was da passiert.

00:42:13: Das ist jetzt ein Fall, es gibt aber viele Vorwürfe wo ein problematisches Führungsverhalten thematisiert wird.

00:42:21: Viele Fälle wie gesagt nach einmal Peter Schöber sagt diese Vorfälle oder diese Vorwörfe stimmen so nicht.

00:42:29: Trotzdem auch die Frage an Sie, wenn so viele Mitarbeiter Kritik vorbringen müssen.

00:42:33: Sie sich da auch gefallen lassen den Vorwurf dass sie zu lange zugeschaut haben?

00:42:36: Dass es hier eine Unternehmenskultur gibt, die ebenso nicht in Ordnung ist und wo man früher dagegen hätte auftreten müssen?

00:42:42: Meinenen Sie jetzt den konkreten Vorwurf betreffend meinem Co-Geschäftsführer oder allgemein?

00:42:46: Ja aber jetzt nicht nur wie gesagt diesen einen sondern das liegen ja mehrere Vorwörfe gegen mich.

00:42:50: also ich frage Sie auf Ihren Bereich bezogen weil ich denke das sind Sie sehr nah dran und haben vielleicht doch etwas mitbekommen

00:42:58: diese Thematik hier zu besprechen.

00:43:02: Und ich möchte mich dazu ehrlicherweise gar nicht äußern, da.

00:43:06: es gibt jetzt einen Transparenzbeirat der bis Ende Juni eine Stellungnahme abgeben wird und ich möchte ehrlicherweise zu dieser Thematika

00:43:16: nichts sagen.

00:43:17: Auch wenn wir es jetzt größer aufmachen, lösen quasi von diesem Blick auf ORF drei.

00:43:21: generell zum ORF?

00:43:24: Ich frage es vielleicht etwas offener Es sind Gerüchte schon lange im Umlauf gewesen über verschiedene Personen.

00:43:31: Hätte man früher einschreiten können, slash müssen was notwendig das ein so prominenter Fall so eskaliert um jetzt wirklich Bewegung reinzubringen zu sagen okay wir schauen uns die Unternehmenskultur näher an sowie in Riturn her macht und hier groß aufräumt.

00:43:47: Also einen Punkt ist sicher unsere Komplex Ordnung ist mehr als renovierungsbedürftig.

00:43:54: Die entspricht in keiner Weise irgendwelchen Regularien, die auch andere europäische Medienunternehmen haben, weil einfach der Berichtsweg der Fasche ist.

00:44:03: Weil wenn ich eine Komplexstelle habe und die berichtet ausschließlich an den Geschäftsführer, denn allein Geschäftsführer, der in dieser Causa zu entscheiden hat ... Dann ist das natürlich ein Riesenproblem, weil dann können Menschen die sich belästigt oder diskriminiert fühlen dort ihre Aussagen machen.

00:44:22: Aber es ist nur einer der diesen Bericht liest und deswegen ist es ganz wichtig dass die geändert wird dahingehend, dass der Stiftungsrat regelmäßig berichtet darüber kriegt von der Komplexstelle Und dass es eine externe Stelle gibt, eine Anwutstelle und das zum Beispiel auch der Aufsichtsrat also der Stiftungsrat regelmäßig auch Ad hoc-Berichte verlangen kann.

00:44:45: Also da ist die Systematik eine vollkommen falsche.

00:44:49: Wir haben dazu auch eine Frage aus dem Publikum diesmal an Markus Breitenegger spielen wir bitte zu

00:44:55: Wie können Sie verhindern, dass solche Übergrifflichkeiten wie sie derzeit im ORF basiert sind?

00:45:03: Frauen gegenüber, dass man das verhindert.

00:45:09: Ich glaube es ist wichtig, dass wir gute Richtlinien haben, gute Compliance-Bestimmungen und Aufklärung machen.

00:45:17: Was ist überhaupt ein sexueller Übergriff?

00:45:21: Was ist ein Fehlverhalten?

00:45:22: Das müssen wir alles machen.

00:45:25: Teilweise gibt's da auch schon viel und teilweise sind da gute Projekte im Laufen.

00:45:30: Aber alles mit Richtlinie ... nur festzuschreiben, ist auch zu wenig.

00:45:34: Ich glaube es geht auch um eine Unternehmenskultur die vorgelebt werden muss und es geht um meine Unternehnenskultur, die dann positiv ist ein guter Spiritist wenn insgesamt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder an eine unternehmerische Perspektive an eine Vision für das Unternehmen glauben.

00:45:51: Wenn man für etwas großes arbeitet, wenn man sich aus diesem Teufelskreis

00:45:56: der

00:45:57: Skandale und das Machtmissbrauch, der hinunterzieht wieder befreien kann.

00:46:01: Wir wollen den ORF groß und stark machen.

00:46:05: Und wir haben keine Zeit oder Energie für solche Missbräuche.

00:46:09: Jetzt

00:46:10: muss ich leider einschreiten.

00:46:12: Dass wir glauben ... Wenn alle viel arbeiten, wenn wir eine Vision vorgeben, sind Themen wie sexuelle Übergriffe, Machtmisbrauch weg.

00:46:20: Das finde ich ganz schwierig.

00:46:22: Es gilt grundsätzlich... Wenn es ein Fehlverhalten gibt, ist gemeldet wird.

00:46:29: Es lasst mir weg, welche Stelle.

00:46:30: Weil ich bin der Meinung, dass unsere Kompleien stelle, das sehr anständig aufgearbeitet hat.

00:46:34: aber wie gesagt wenn etwas in einer Schublade verschwindet, ist es sinnlos.

00:46:38: Es gibt Verhalten da ist zu handeln aus!

00:46:42: Wenn jemand der Glaubwürdigkeit des ORF schadet?

00:46:47: Wenn jemand das Vertrauen der Bevölkerung missbraucht Wenn jemand dem Auftrag nicht dient, hat er ausgedient.

00:46:55: Es ist zu handeln.

00:46:57: und dann will ich nicht den fünften Durchgang an Aufklärungsgruppen- und Gemeinschaftsseminaren was jetzt genau sexuelle Belästigungen ist und was nicht.

00:47:06: Es gibt Dinge die gehen nicht.

00:47:09: unter ihrer Führung werden schon Köpfe gerollt

00:47:11: selbstverständlich mehrere.

00:47:12: wollen sie Namen nennen?

00:47:13: Nein,

00:47:13: Gott dachte ich mehr

00:47:15: hab ich.

00:47:16: Jetzt hat Ingrid Thuner gesagt oder ihr Nicht antreten bei dieser Wahl jetzt begründet mit den Worten, ich muss nicht taktieren.

00:47:23: Ich muss nicht tun was opportun ist.

00:47:26: Sie brauchen nun die Hände frei für Entscheidungen die möglicherweise wehtun.

00:47:30: Was ist Schuld daran dass dieser Aufarbeitungsprozess so schwierig ist?

00:47:34: Von außen betrachtet weiß ich das auch nicht.

00:47:37: Ich denke dass man selber vielleicht Teil einer Kultur ist die das schwierig macht Durchsetzung stark zu gehen.

00:47:45: Ich teile das nämlich zur hundert Prozent Regelwerke zu haben auf internationalem Niveau diese Regelwerke zu haben, hundertprozent richtig.

00:47:55: Der entscheidende Punkt für viele von uns aus der Privatwirtschaft ist natürlich zu sagen das muss umgesetzt werden.

00:48:02: da hat man ja oft dann als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Problem wenn man sieht dass die Führung nicht danach handelt und da entsteht im Innenleben diese dramatische Situation.

00:48:13: also ich bin fest davon überzeugt diesen Regelwerken, die völlig aktualisiert gehören.

00:48:18: Aber der zentrale Punkt ist, dass man sie umsetzt!

00:48:21: Es braucht nicht immer ein ganzes Konvolut an neuen Gesetzen an dieser Stelle wahrscheinlich schon aber da harte Durchgriff bei diesen Themen schafft ja Vertrauen wieder und ich glaube was der ORF braucht wird wir diskutieren auch zu Recht alle diese Themen, die wir gerade diskutiert haben.

00:48:39: aber diesem Haus Zuversicht wiederzugeben und auch eine Freude zu geben, die Dinge in die Hand zu nehmen.

00:48:46: Das wäre doch ein massiv guter Ansatz!

00:48:50: Vorschütz braucht es eine Frau an der Spitze, um das in Ordnung zu bringen?

00:48:54: Nein.

00:48:56: Das kann aber auch ein Mann sein, weil sie das Thema Vertrauen angesprochen haben.

00:49:02: Ich glaube aus dem Vertrauen und die Objektivität nicht besonders gut wird ist dieses

00:49:05: ewige

00:49:06: Getwitterer jetzt ja nicht mehr.

00:49:08: Jetzt schreiben wir auf Social Media oder anderen sozialen Medien wo man als Redaktion und Journalist permanent seine politische Meinung zum Besten gibt.

00:49:16: und auf den vorherigen Block zurückzukommen.

00:49:19: Das ist was, das man relativ schnell abschaffen könnte.

00:49:21: Da bräuchte man dann kein Diomokratiebarometer und auch keine Quellenaufführung.

00:49:26: Sondern man sollte sich einmal an die Richtlinien erhalten, die man im ORF hat, dass politische persönliche Meinungen, tagespolitische Meinungen oder gesellschaftspolitischen Meinungen hinanzustellen sind.

00:49:36: Da könnte man schnell mehr Glaubwürdigkeit wieder herstellen.

00:49:39: Wir machen wieder eine kurze Pause, sind zurück und schauen uns an, was der programmlich hier für Ideen im Raum sind.

00:50:06: Wir kommen zurück bei Breaking Media zum Thema, wer wird ORF-Chef in?

00:50:11: Und wir sind beim großen Punkt Programm und Budget.

00:50:38: Das ist genau meine Frage, weil ich bin ein Freund von variablen Gehaltsbestandteilen.

00:50:44: Ich glaube wir müssen die Geheizbürometer erstens ... Haben wir letztes Zeit viel über Dieter oben in der Pyramide gesprochen?

00:50:51: Wir müssen auch über Dieta unten reden und das andere Ende der feinen Stange sehen.

00:50:55: Und da sind sehr viele Journalisten und Administrationtechnik, die sehr wenig verdienen.

00:51:03: Aber jedenfalls sehr durchschnittlich verdienen!

00:51:07: Hier braucht es jedenfalls einen Leistungsanreiz.

00:51:11: Es muss variabel Gehaltsbestandtele geben, es muss Ziele geben und eine Messung dieser Ziele werden dann diese variablen Gehaltestande

00:51:23: ausbezahlt.".

00:51:24: Ich würde viel mehr am Kollektivvertrag auch in den oberen Bereichen, vor allem in den oberen Bereichen – mal unten ist es jeder Fall – bezahlen und sagen das ist das Mindestgehalt.

00:51:36: Und alles darüber hinaus ist zielabhängig.

00:51:39: Jetzt gehören Sie auch zu denen da oben muss man jetzt der Transparenzhalber dazusagen.

00:51:43: Sie und auch Ihr Kogeschäftsführer bei ORF-III sind unter den Top Ten.

00:51:46: verdienen.

00:51:47: soll ORF III ein relativ kleiner Anteil von ORF weiterhin zwei so gut dotierte Geschäftsführer innen haben?

00:51:55: Nein, ich bin überhaupt der Meinung, es sollte jede Tochtergesellschaft nur einen haben.

00:51:58: Wir haben auch Tochter-Gesellschaften, die haben drei Geschäfte.

00:52:01: Dann macht's alleine!

00:52:05: Ja, auch das gerne.

00:52:09: Ich glaube, natürlich gilt es dazu durch Forsten.

00:52:11: Und ich glaube gerade in den oberen Gehaltsbereichen brauchen wir ein Basisgehalt und einen variablen Gehaltebestand, der an Messbandzielen hängt.

00:52:24: Vorschützen Sie sich ganz klar ausgesprochen dafür, dass man die Gehälter begrenzt oder nachvollziehbar macht?

00:52:29: Wo würden sie diese Grenze ziehen?

00:52:31: Managementsgehälter, wo sehen Sie die Obergrenze?

00:52:33: Ich glaube, da muss man stark unterscheiden.

00:52:35: Ich bin Geschäftsführer von einer der dreizehn Tochtergesellschaften und GMPH.

00:52:39: oder habe ich wirklich Verantwortung für ein Unternehmen mit drei Tausend Fünfhundert Mitarbeitern.

00:52:43: Und was auch eine gute Idee wäre, wenn wir mal eine gewisse Stringenz in diese Büro miederbringen würden.

00:52:48: Weil wenn der Abteilungsleiter oder Hauptabteilungs- leiter mehr verdienester Generaldirektor dann kann er irgendwie nicht wahnsinnig viel logisch dahinter sein.

00:52:56: Was

00:52:57: im Moment

00:52:58: der Fall ist ... weniger ist die Moderatorin.

00:53:02: Also da muss man sich schon fragen, woher kommt das?

00:53:04: Wie viel Verantwortung habe ich für wie viele Menschen?

00:53:06: Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, dass man der messbare Indikatoren dazu haben muss.

00:53:11: Aber wollen Sie eine kleine Zahnennene?

00:53:13: Eine absolute?

00:53:15: Wo wäre das Limit?

00:53:16: Ich glaube, dass prinzipiell diese dreihunderttausend Euro es verdienen ja nur vier Männer interessanterweise mehr als dreihundertausend Euro absolutes Limit sein sollte.

00:53:25: Worum da über vierhundert tausend EUR?

00:53:27: Ich glaube fourhundertsechzigtausende Euro an den Hauptabteilungsleiter gehen.

00:53:31: Das erschließt sich mir nicht und das würde auch ein bisschen das verhindern, dass man offenbar immer irgendwelche Sondersachen und Sonderzahlungen ausmacht um sich in gewisse Positionen wieder zu sichern also dieses Abtausch von Gehalt und Position um die eigene Machtposition abzusichern.

00:53:48: Das scheint ein bisschen eine Unart geworden zu sein und das kann man mit einer strikenten Logik in einer Gehaltsböhrer-Miede, wie viel Personalverantwortung habe ich?

00:53:55: Was ist das Budget der sich verantwortet?

00:53:57: Ich glaube also die sogenannten KPIs.

00:53:59: Ich glaube dass kann man da durchaus etwas... nachvollziehbar und logischer machen.

00:54:04: Jetzt ist der Spardruck für den ORF extrem groß, es gibt jetzt schon ein Sparpaket und es hat die ÖVP in Aussicht gestellt dass weitere eighty-fünf Millionen möglicherweise noch zusätzlich gespart werden müssen.

00:54:15: da hat eben die aktuelle Intrims Generaldirektorin Ingrid Thuner gesagt das an den Grundfesten rüttelt und das Publikum das zu spüren bekommen wird Wenn das schlagend wird.

00:54:24: Herr Lacher, Sie sehen ein großes Einsparungspotenzial beim ORF auch so kurzfristig?

00:54:33: Der ORF gibt jedes Jahr eins- bis eins Milliarden aus in Kosten.

00:54:37: Das ist eine bedeutende Summe.

00:54:40: Ich glaube da kann man hundert Millionen finden ohne Einschnitte zu machen Die Produktstruktur, das heißt in den Anzahl der Fernsehkanäle, Radiosender und digitalen Angebote.

00:54:51: Und ohne die Qualität des Programms substanziell zu vermindern.

00:54:55: Das lässt sich finden über Reduktionen im Personalbereich oder im Programmbereich, über administrative Verbesserungen.

00:55:04: Das glaube ich, das traue ich mir zu.

00:55:05: Ich habe es mehrmals gemacht mit riesigen Konzernen.

00:55:08: Das ist weniger als zehn Prozent!

00:55:11: Wenn's darüber hinausgeht ... mehr pro Jahr sprechen, dann wird es nicht darum herumführen dass wir uns die Angebotspalette wirklich neu überdenken müssen.

00:55:23: Dann können wir das nicht leisten vier nationale Fernsehprogramme zwölf Radioprogramme zu haben?

00:55:31: Wenn man aus der Privatwirtschaft kommt dann ist ein effizientes Arbeiten und ein Sparen um mit den Ressourcen mit knappen ressourcen umgehen selbstverständlich.

00:55:40: da kann ich viel Erfahrung mitbringen und ja auch im ORF wird es Sparmöglichkeiten und Synergien geben Aber immer nur Span und nur vom Span reden.

00:55:49: Und es ist auch schon von den erschöpften Mitarbeiterinnen gesprochen worden, also nur Spamenea ist für mich auch zu wenig.

00:55:58: Was ich gemeint habe, ist eine unternehmerische Vision wo wir auch auf der Einnahmenseite schauen dass es Möglichkeiten gibt mehr Geld reinzuholen um unabhängiger zu werden von einer möglichen Beitragserhöhung, von der Politik die jetzt hier Einsparungen einfordert.

00:56:14: Also ich glaube dass diese Summe auch durch neue Erlösquellen in Österreich in Kooperation mit den Privatmedien und international vor allem möglich sind.

00:56:26: im internationalen Aspekt können wir eine neue unternehmerische Perspektive aufbauen wo auch zusätzliche Einnahmen reinkommen uns nicht ausschließlich umspannt geht.

00:56:36: Eindamen Ausgaben, wie lösen Sie das Budgetproblem?

00:56:39: Wir haben ein ganz großes Thema.

00:56:40: Das sind viele Dinge, die ich sehr ähnlich sehe.

00:56:43: Wir haben einen unfassbaren Anteil von unserem Budget, den wir in Technik und Verwaltung haben.

00:56:51: Viel zu groß!

00:56:52: Also wir sehen im europäischen Vergleich können wir zu den Schlusslichtern.

00:56:58: Wir müssen ins Programm umschichten.

00:57:00: Die Bevölkerung zahlt ihre für Inhalt und nicht Bürokratie.

00:57:07: Das ist ein entscheidender Punkt.

00:57:10: Wir schöpfen nicht annähernd das Verkaufspotenzial aus, es hat einen Hintergrund.

00:57:16: Weil wir sehr viel in Ko-Produktionen sind, wo wir nicht alle Rechte haben.

00:57:22: Weil so am Limit sind, dass wir keine Digitalrechte haben!

00:57:28: Japan hat vorgelebt, die gehen in ihre ... ganz massiv in die Eigenproduktion und verkaufen global.

00:57:38: Das heißt, wir müssen hier diesen Switch schaffen.

00:57:41: Wir müssen zu einer Inhaltsorganisation uns verwandeln und transformieren damit wir das als Geschäftsmodell sehen können.

00:57:50: Das ZDF und die ID haben beschränktes Interesse, weil die verkaufen mittlerweile ... Wenn Sie uns drinnen haben als Co-Partner funktioniert das nicht mehr gut zu verkaufen.

00:58:01: Und wir denken uns, warum wollen sie nicht mit uns in der Partnerschaft was machen?

00:58:06: Weil sie einen neuen Business Case haben!

00:58:09: Nur

00:58:12: eine Bestätigung macht dreißig Prozent Ihrer Einnahmen.

00:58:16: mit internationalem Geschäft.

00:58:18: Jetzt kann man das im englischsprachigen Raum nicht so einfach kopieren, die sind sehr lange unterwegs vom BBC World bis internationale Produktionen.

00:58:26: aber nur einen Bruchteil davon auch für den ORF zu organisieren beispielsweise auch mit einem europäischen Streaming-Projekt halte ich für möglich.

00:58:36: Sie stimmen jetzt auch zu, habe ich hier schon vernommen.

00:58:38: Es geht natürlich immer um die Frage was mache ich mit dem Geld?

00:58:41: Welche Produkte will ich halten?

00:58:42: Herr Big und wir kennen sie als jemanden der aus der Information kommt möchte deshalb den Unterhaltungsbereich abfragen.

00:58:48: Dancing Stars ist ein Oder vielleicht das beliebteste Produkt vor der Unterhaltung?

00:58:55: Wurde im letzten Jahr oder in diesem Jahr nicht produziert wegen des ESC's für den nächsten wieder geplant, ist da etwas, wo Sie sagen ja, dass braucht der ORF und es darf auf gar keinen Fall dem Sparprogramm zum Opfer fallen.

00:59:04: Der ORF hat ja leider begonnen, in der aktuellen Situation als erste Unterhaltungs-Sendungen einzustellen.

00:59:10: Das Spardruck ist ganz bestimmt groß und irgendwann wird er im Spannungsfeld mit dem gesetzlichen Auftrag enden.

00:59:17: Ich sehe im ORF ... im Bereich der Verwaltung, das teile ich jetzt von der Außenbrille.

00:59:23: Deutliches Sparpotential aber auch in Organisationsanheiten die teilweise zu klein sind doppelt oder dreifach geführt sind.

00:59:31: also wir sind alle Gelernte Einsparungsmanager.

00:59:35: Aber unser Herz schlägt dafür, dass wir neue Dinge tun und da glaube ich muss einmal auch die Politik realisieren das ein Wachstumspfad für den ORF möglich ist letztlich die Republik entlasten würde wenn vor allem mit Blick auf die Jahre achtundzwanzig und neunundzwantzig ein großes Thema auch mit den Gebühren aufgeht.

00:59:54: also hier liegt ja eigentlich des Pudelskern im siebenundzwannzig.

00:59:59: aber v.a.

01:00:02: Die Information ist natürlich der zentralste Stellhebel insgesamt in der ganzen Aufwandstruktur des ORF.

01:00:09: Personal und Programm bei rund achtzig Prozent.

01:00:12: Ich denke mir, die ORF agiert als öffentlich-rechtliches Unternehmen auf einer gesetzlichen Grundlage.

01:00:18: Das reicht aber schon lange nicht mehr um Legitimität und Vertrauen in eine Bevölkerung herzustellen.

01:00:22: das sehen wir doch.

01:00:24: Das heißt Programm und da gehe ich halt weil wir ja auch alle Gemeinsamheit auch bei der Filmwirtschaft waren Und dort unsere Pläne präsentiert haben.

01:00:32: Regionales Programm, also die Content-Juwähle, die wir aus den Regionen Österreichs präsendieren können sind unmittelbar, unverwechselbar auch zu anderen Plattformen und das muss ein Schwerpunkt

01:00:45: sein.

01:00:45: Also regionales Programm nicht unbedingt Lizenzprodukte

01:00:48: nehmen?

01:00:49: Beides!

01:00:50: Eine Ergänzung weil sie aktuell ist eine ganz kurze nur Einsatz die Entscheidung des ORF, die Millionen Show in Frage zu stellen.

01:01:00: Und dafür aber für die österreichische Film- und Fernsehe und auch Fiction- und Dokoproduktion, dafür die Budgets möglichst aufrechtzuerhalten, halte ich für richtig?

01:01:09: Wobei es dementiert wurde, dass ihr jetzt wegkommen soll, die Millionenschuhe.

01:01:12: Aber das könnte eine Idee sein wie man teures Geld nach Deutschland einspart um in österreichischen Produktionen zu investieren.

01:01:20: Zum Programm gibt es auch einige Publikumsfragen und da möchten wir die Erste zuspielen.

01:01:24: für Frau Totzauer.

01:01:25: Was wollen Sie machen, damit das Fernsehprogramm und das Radio wieder attraktiver wird?

01:01:31: Für ganz junge Menschen, dass sie wieder Fernsehe schauen – und das hängt damit zusammen!

01:01:35: Gedenken Sie, junge ausgebildete Journalistinnen und Journalisten aufzunehmen um genau diesen Bereich besser abdecken zu können?

01:01:46: Gute Frage, ich brauche nicht.

01:01:48: Es ist jetzt nicht bei Interesse dass junge Menschen zwangsweise Fernsehen.

01:01:52: Ich möchte das junge Menschen Inhalte

01:01:56: des ORF

01:01:57: konsumieren.

01:01:59: Wo?

01:02:00: Diese Inhalte genutzt werden ist nicht relevant, ob sie im Fernsehen jetzt vielleicht doch bei der Fußball-Weltmeisterschaft dabei sind oder auf OFN einen Spaß haben.

01:02:11: Wenn Sie willkommen in Österreich nachschauen, was auch immer und dass das möglich ist, das weiß ich auch.

01:02:16: Das habe ich heute schon erzählt.

01:02:18: wir haben.

01:02:18: Da muss ich gleich fragen, habt ihr mitgemacht beim Handy-Experiment?

01:02:24: Es

01:02:31: waren am Ende welche dabei hatten, die nicht in der Ausweitung drinnen.

01:02:34: Waren doch fast ... Hunderttausend Schülerinnen und Schüler.

01:02:38: Die Lehrkräfte sind voll motiviert dabei gewesen, die Familien.

01:02:42: Wenn wir das jetzt mit unserer Linie anreichweite anschauen, denken wir uns naja ... Das Neueskonzert oder Dancing Stars hat viel mehr!

01:02:49: Wenn wir uns anschauen was in den sozialen Netzwerken unterwegs war, wie ihr euch da alle ausgetauscht habt und wir uns angucken was der gesellschaftliche Impact war dass wir eine Diskussion miteinander führen uns geöffnet haben und beigetragen haben für einen gesellschaftlichen Mehrwert.

01:03:08: Und auch für einen demokratischen Wert in diesem Land, das hat viel mehr wert.

01:03:13: Da finden wir X-Dinge wie wir junge Menschen begeistern können.

01:03:19: Das ist

01:03:20: das ganz große Thema, wenn ich kurz darf.

01:03:22: In dieser Runde haben wir ein sehr intern beschäftigt mit Gehaltsstrukturen, In der Zwischenzeit verlieren wir eine ganze Generation von jungen Menschen an die globalen Digital-Giganten.

01:03:35: Da müssen wir gegensteuern, wir müssen als ORF Programm machen für junge Menschen und von jenen Menschen aus dem Elfenbeinturm raus.

01:03:42: Wir müssen unsere Inhalte dahin bringen, wo die Menschen sind, egal ob das YouTube ist oder TikTok.

01:03:49: Das ist unsere Aufgabe als öffentlich rechtlicher Rundfunk sicherzustellen, dass diese Inhalten konsumiert

01:03:54: werden.".

01:03:56: Das ist ein bisschen ein Widerspruch, wenn man sagt wir verlieren unsere Jungen an die Social-Media Giganten und wir müssen unsere Inhalte auf die Social Media Giganten stellen.

01:04:04: Es stimmt, YouTube ist so groß, man kommt nicht mehr drum herum.

01:04:07: Man muss auch dort seine Inhalten haben.

01:04:09: aber es ist wichtig dass wir auch unsere eigenen Plattformen bauen.

01:04:13: also wir brauchen ein starkes ORF on, ein starker sound damit wir auch wenn wir die Inhalter auf social media geben müssen um die jungen wieder zu uns zu führen auf unsere eigene mediale Infrastruktur.

01:04:28: Sonst verlieren wir die europäische und in Österreich, die österreichische mediale infrastrukturen.

01:04:35: Wir verlieren gerade auch

01:04:37: ...

01:04:39: Unsere Kids, unsere Kindheitsgedankengut geht in die Social-Media-Bolarisation.

01:04:44: Wir müssen sie zwar dort erreichen, das stimmt aber wir müssen sie wieder zurückholen in unserer eigenen Medien.

01:04:49: Das ist nicht einfach der Order!

01:04:50: Herr Großes, Große

01:04:50: Fokus auf Europa!

01:04:51: Ich glaube

01:04:51: Sie ehrlich, dass

01:04:52: es nicht

01:04:53: stattfindet.

01:04:53: Also irgendwie wenn ich mir die Diskussion so anhör habe ich so den Eindruck, Sie glauben bei uns findet nichts statt.

01:04:59: Wir haben wirklich tolle Leute, die gehen in Richtung Digital, die da Ideen haben wie man YouTube als ein Konzept ... weiterentwickelt, wie man in Richtung KI weiter denkt.

01:05:15: Wenn ich zum Beispiel an das KI-Thema denke wir haben den AIDITO entwickelt.

01:05:24: Den benutzt mittlerweile Deutschland.

01:05:26: da gibt es eine Entwicklungskooperation mit einer Unzahl an Medienbereichen auch in Österreich mit dem Korea, mit dem Profil und so weiter.

01:05:35: Ich verwehr mich dagegen dass hier ein Bild gezeichnet wird das wir irgendwo im Jahr tausend vor Christus sind.

01:05:42: ich meine wir gehen diese Entwicklungen ja was?

01:05:46: Sie sagen es ist zu wenig.

01:05:46: ich muss uns auf die Zeit schauen.

01:05:49: Ich glaube die Standpunkte sind klar, dass es

01:05:51: unterschiedliche

01:05:52: Auffassungen über den Status quo gibt.

01:05:54: Da wird vielleicht auch eine gesetzliche Änderung dies sehr spät gekommen weil man muss ehrlich sagen nur seine Außenperspektive.

01:05:59: ich glaube ich glaube wenn das alles ist ein bisschen spät für die Kinder für die Jugendlichen aber auch Kinder in dem Alter ist der ORF nicht mehr verhandelt.

01:06:06: da ist die Gesetzesinitiative eigentlich aus der Politik zu spät getroffen.

01:06:11: und jetzt gibt's glaub ich einen enormen Nachholbedarf eine Vernetzung der digitalen Plattform mit den Social Media um Jugendliche Die kennen ihn zum Teil nicht mehr.

01:06:23: Wir dürfen online-only nicht produzieren, sage ich nur!

01:06:39: Wie wollen Sie es schaffen, dass der OHF wieder seiner eigentlichen Aufgabe als unabhängiges neutrales objektives Informationsmedium nachkommt und dabei auch Wiederbildung, Sport und die Förderung der österreichischen Identität in sein Programm bringt?

01:06:57: braucht es eine emotionale Bindung des Publikums über starke Programmmarken.

01:07:14: Ich gehe ja in meinem Konzept die Programmitirektion als Programme und Brandsdirektion an, wo ich sage wir müssen wieder tatsächlich dorthin finden dass wir viel stärker emotionalisiert werden.

01:07:26: das halte ich für spielentscheidend.

01:07:28: Und noch ein Wort zu den Jungen.

01:07:31: Die jungen gibt es nicht.

01:07:32: Es gibt auch an dieser Stelle wieder unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Themen die junge Menschen berühren in der Stadt am Land.

01:07:41: Und dieses ... Die Angelauswerfen in den Teichter Sozialmedien halte ich auch für klug.

01:07:48: aber dieses Zurückholen es gibt doch genug Beispiele wie wir mit euch weil hier das junge Publikum hier sitzt Rückkanäle einbauen.

01:07:56: Wir kommunizieren immer noch One-Way, dieser ganze Rückkanalgedanke fehlt und der würde das gut repräsentieren.

01:08:06: Dann haben wir eine letzte Publikumsfrage für Frau Everschitz.

01:08:11: Ich möchte zu gern wissen ob und inwieweit die politisch Verantwortlichen, diejenigen im Stiftungsrat und auch die übrigen selbst das Abendsprogramm im Fernsehen genießen?

01:08:24: Ja, das kann ich ihm ehrlich gesagt jetzt nicht wirklich beantworten.

01:08:31: Ich genieße das Abendprogramm im Fernsehen natürlich doch aus weil ich schaue mir sowohl die ZIP-II an und auch die Zip-I an wenn sich das irgendwie ausgeht.

01:08:39: Ich schau' mir auch die Sokotono ab und so ganz gern an aber das hat irgendwie sowas Nettes und Luste also für mich entspannendes.

01:08:44: Das ist eine nette Unterhaltung.

01:08:47: Aber man muss ehrlicherweise schon sagen dass der Mehrwert des ORF sich daran bemessen wird, wie sehr es schafft, regionale österreichische Identität zu schaffen.

01:08:57: Auf deiner Seite wie sehr er es schafft, sich wirklich den Themen anzunähern die die Österreicher bewegen und wie sehr das schafft also diesen Eindruck der Objektivität auch wieder herstellen und dass man eben keine Schlagseite einräumt, wie man das in letzter Zeit sehr oft getan hat.

01:09:11: Und dazu gehören noch Journalisten, die sich politisch nicht permanent äußern.

01:09:14: Das wird wahrscheinlich wichtig sein, dann schaut man sich's doch lieber wieder an!

01:09:17: Dann würde ich Sie bitten, noch einmal die Tafeln zu zöken.

01:09:19: Es gibt eine große politische Diskussion darüber ob der ORF weiterhin aus der Orf-Haushaltsabgabe finanziert werden soll oder aus dem Budget.

01:09:27: Die FPÖ fordert seit langem an eine Abschaffung Eben eine Finanzierung aus dem Budget.

01:09:34: Es ist so, dass Sie als Generaldirektor in das nicht entscheiden werden.

01:09:40: Aber es interessiert uns Ihre Meinung dazu.

01:09:42: Sind sie dafür, dass der ORF weiter über die Haushaltsabgabe finanziert wird?

01:09:47: Ja oder nein?

01:09:48: Da haben wir viermal ja und zweimal

01:09:51: nein!

01:09:53: Kommen wir zu einem weiteren großen Thema ... Können wir

01:09:55: kurz nur einen Satz sagen, warum es wichtig wäre diese Haushalts- abgabenfinanzierung?

01:10:01: Es geht hier wirklich

01:10:02: darum,

01:10:04: redaktionelle Unabhängigkeit von der wir alle gemeinsam reden langfristig abzusichern.

01:10:10: Und das ist schon ein ganz zentraler Gedanke, warum die Haushaltsabgabe gekommen ist um zu

01:10:16: bleiben.".

01:10:25: Ich kann die Diskussion nicht außerführen lassen.

01:10:26: Wir haben noch viele Themen.

01:10:27: Auch nur ein

01:10:30: Halbsatz dazu, ich glaube es ist verfassungsrechtlich vorgegeben dass es eine Finanzierung für den ORF geben muss und das sie nicht von heute auf morgen substanziell reduziert werden kann.

01:10:44: Das ist nicht in der Disposition des tagespolitischen Geschäfts, sondern das ist demokratisches Grundprinzip

01:11:05: auch in der Finanzierungsfrage.

01:11:07: Ich möchte jetzt angesichts dessen, dass Österreichs Medienhäuser massiv unter wirtschaftlichem Druck stehen noch auf ein weiteres Thema kommen.

01:11:14: Ein Thema das in vielen Konzepten als Lösung für dieses Problem steht nämlich das Wort Kooperation.

01:11:21: Herr Lacher, Sie sind es ein bisschen anders.

01:11:23: Sie sagen in einem Standardinterview wir müssen den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllen und dem Publikum jeden Tag das beste Produkt bieten.

01:11:29: Wenn das gemeinsam geht gerne aber wir können nicht das Rettungsboot für private Medien sein.

01:11:34: strukturelle Probleme muss die Privatwirtschaft schon auch selbst lösen.

01:11:39: also keine Stütze für private Medienhäuser?

01:11:41: Ich glaube es gibt jede Menge Gelegenheit zu produktiver Kooperation zwischen dem ORF von den privaten Medienunternehmen im Land.

01:11:51: Ich bewerbe mich hier um die Position des Generaldirektors, nicht um das Medienminister.

01:11:56: Wenn diese Kooperationen dem ORF und seinem Publikum den Beitragszahlern nützlich sind, dann sollten wir diese Kooperationen unbedingt machen.

01:12:05: in meinem Konzept sehen Sie Vorschläge zur blauen Seite zu technischer Infrastruktur wo wir Partnern können auf nationaler und internationaler Ebene absolut.

01:12:15: wenn es nützlich ist für unser Publikums dann ja was nicht passieren darf wie im Flugzeuggeschäft, dass der ORF ausgeschlachtet wird für Bestandteile um einige kleine Privatunternehmen zu retten.

01:12:27: Für ein paar Jahre bevor sie dann strukturell ohnehin zur Grunde gehen?

01:12:30: Also

01:12:30: da müssen wir einsprechen, einsprechen!

01:12:32: Für einige kleine private Unternehmen.

01:12:35: also wir reden von der pluralistischen österreichischen Medienlandschaft die ganz bestimmt nicht die Größe des US-Markts hat regionalen Themen Österreichs, ob das jetzt die Verleger sind.

01:12:49: Ob dass die Privatmedien sind essenziell sind und in einer modernen Interpretation der Haushaltsabgabe unter aller Wahrung der Interessen und auch der Wettbewerbsstärke, die der ORF hat sehe ich schon auch, Gerade in der jetzigen Situation, wo Medien so unter Druck stehen.

01:13:09: Weil die Werbergelder auf die Plattformen gehen und die Inhalte in den Crisis-Dämen verschwinden?

01:13:14: Bist du jetzt Herr Pechschmerz?

01:13:16: Er hat

01:13:17: eine zentrale Aufgabe auch für den Medienstandard.

01:13:20: Also natürlich die Aussage zuerst ein Monopol zu schaffen mit achthundert Millionen Euro und dann dem Privaten, die genau fünfzig Millionen bekommen zu sagen man möchte nicht retten bevor sie zugrunde gehen aber den ORF noch weiter mit Geld auszustarten das vielleicht nicht sehr effizient ist verwendet wird.

01:13:37: Die Aussage ist schon ein bisschen schwierig, ganz ehrlich gesagt.

01:13:40: aber warum geht es jetzt darum dass man sich gegen die globalen Player durchsetzen das man einen österreichischen Medienmarkt macht der gegen den internationalen Wettbewerb bestehen kann?

01:13:52: weil wir wissen ein zentel des Werbegelds online geht in den österreichischer Markt und zehn mal so viel geht in dem Online-Markt.

01:13:59: und ich glaube da ist Österreich sehr gut beraten daran den ORF auch als Plattform zu verwenden stark geplattform um die gesamte österreichische medienlandschaft abzubilden.

01:14:09: und diese dänke die sie hier haben da der orf da die privaten gegeneinander wahrscheinlich dann eher zukünsten der globalen player.

01:14:16: die halte ich für relativ sinnlos.

01:14:17: und wie gesagt zuerst ein monopol zu schaffen sich darüber aufzurögen dass die anderen kein geschäftsmodell haben das ist

01:14:22: auch

01:14:23: zumindest überdenkenswert.

01:14:24: ich hätte eine frage

01:14:26: Schade.

01:14:27: Ein kurzer Blick, dann meine Frage!

01:14:32: Sie haben jahrelang dafür gekämpft, dass der ORF seine Inhalte auch auf der Streaming-Plattform Join zur Verfügung stellt.

01:14:38: Jetzt liest man in ihrem Konzept ein bisschen einen Schweng.

01:14:40: Sie sagen jetzt ein zentraler Punkt meines Konzepts ist eine brandeuropäische Streaming Plattform von öffentlich rechtlichen Mitgliedern wie ARD und ZDF in Kooperation mit privaten Medienunternehmen.

01:14:50: das wollen sie vorantreiben.

01:14:51: heißt es jetzt sie wollen das wofür sie so lange gekämpfen wieder umkehren, ist das nicht ein bisschen unglaubwürdig?

01:14:58: Gar nicht umkehm.

01:14:59: Ich glaube ...

01:15:00: Umkönnen jetzt!

01:15:01: Wir müssen nicht willkürlich mal da eine kleine Kooperation machen wenn es gerade gefällt sondern ich glaube es ist wichtig dass wir systematisch den ORF in eine Rolle versetzen für den gesammten Medienmarkt eine Verantwortung zu haben.

01:15:17: Es geht nicht um den Marktanteil des ORF, versus den heimischen österreichischem privaten sondern ein Paradigmenwechsel.

01:15:24: es geht um den Marktanteil der heimische Qualitätsmedien Versus der Social Media gegangen.

01:15:29: Aber wenn wir jetzt trotzdem

01:15:30: noch mal beim

01:15:31: Streaming-Bereich bleiben

01:15:32: heißt das

01:15:33: aber Sie wollen jetzt weg

01:15:35: von Trollen gehen?

01:15:36: Ich

01:15:36: wollte

01:15:36: nicht wechseln ich wollte gerade hin und nämlich zu erklären dass am sinnvollsten ist sind, sowohl auf OFN für den österreichischen Markt als auch möglicherweise ein europäisches Projekt.

01:15:52: Wir nennen das Eurovision Play wo wir mit den öffentlich rechtlichen nicht nur ARD und ZDF sondern mit den Mitgliedern der EU einen europäischen Streamer aufbauen.

01:16:03: Das kann in Kooperation mit dem Privaten sein.

01:16:08: der Owner eines solchen Streaming-Netzwerks ist, dann sind wir abhängig von der kommerziellen Willkür eines Privaten.

01:16:17: Der kann dann die Kuratierung anders machen oder wenn er mal Eigentümer wechselt hat, habe ich selber erlebt können sich die strategischen Prioritäten verschieben.

01:16:25: Daher glaube ich muss der öffentlich rechtliche verlässlich langfristig diskriminierungsfreier Organisator so eine gemeinsame Streamingplattform

01:16:33: sein.".

01:16:34: Also was ich teile ist, wir alle haben glaube ich viele Ideen zur Kooperation.

01:16:40: Kooperation ist schon ein eigenes Management das herzustellen ist.

01:16:45: es benötigt denke ich jetzt wirklich so wie einen Ordnungsrahmen wo man definiert Wo ist Wettbewerb?

01:16:52: Wo muss aber Public Wellio sich öffnen auch auf die Privaten hin?

01:16:56: Herr Bigge,

01:16:56: ich hätte noch eine konkrete Frage.

01:16:59: Sie haben schon angesprochen, Ihre Vorstellungen sind sehr ähnlich nämlich von Ihnen und Herrn Breitenecker, dass man sagt, man braucht diese Kooperationen.

01:17:05: Wo sind denn die Unterschiede in Ihren Konzepten?

01:17:07: Wo stimmen sie nicht überein?

01:17:09: Wo gibt es eine Unterscheidung in der Idee wie so eine Kooperation?

01:17:11: Ich

01:17:11: habe das Konzept für Markus Breitenegger jetzt nicht gelesen also kann ich jetzt nichts sagen wo der Unterschied liegt.

01:17:16: Aber ich denke neben dem zitierten Schwenk, der möglicherweise da ist gibt es an dieser Ecke.

01:17:22: Denke ich einen sehr klaren gemeinsamen Blick drauf, wo die Rolle eines öffentlich-rechtlichen für Kooperationen liegt.

01:17:28: Und die Felder sind klar.

01:17:30: Infrastruktur, die der ORF hat.

01:17:32: Innovationslösungen, die er anbieten kann.

01:17:35: Es gibt die sensiblen Bereiche ... Die filzitierte blaue Seite ORFAT, die ja solitär in Europa ist mit so einem starken Textangebot.

01:17:44: Das gibt es sonst nirgends in dieser Form.

01:17:46: Genauso wie es in Deutschland damit funk eine ... Unglaublich tolle Angelegenheit gibt, die es bei uns nicht gibt.

01:17:52: Sportrechte-Einkauf!

01:17:54: Es gibt eine Reihe von Dingen im Blick auf den September, wo die Bundesregierung ein ORF-Enquete, ein ORf Zukunftsforum herstellen will.

01:18:04: Wäre der erste Schritt zu sagen, das ist kein ORf-Zukunftsforums, sondern ein Zukunftsform des österreichischen Medienstandortes?

01:18:11: Wo ist diesen Ordnungsrahmen?

01:18:13: ... Braucht

01:18:14: noch

01:18:16: mal einen

01:18:16: Satz.

01:18:16: Einen Satz vergessen.

01:18:19: Ich glaube, es ist auch wichtig, dass wir in der Vermarktung gemeinsam arbeiten.

01:18:23: Derzeit fließt zwei Drittel der Werbegelder zu den Social-Media-Geganten.

01:18:29: Wenn wir uns als heimische Qualitätsmedien zusammenschließen und das auch gesetzlich dürfen, gemeinsam vermarkten, gemeinsam mit der Werbewirtschaft arbeiten ... Das sind ja

01:18:42: schon viele Nebensetzer!

01:18:43: ... die

01:18:43: Kendi-Werbewirtschaft, dann können wir schaffen wieder Geld zurückzuholen.

01:18:48: das Niveau der Finanzierung geben.

01:18:50: Gemeinsame Vermarktungen, auch wenn es zum Vorteil privaten ist, wenn das in einer gemeinsamen Vermarktung.

01:18:57: Assinkron ausgeschüttet wird, wäre ein schönes Beispiel für Kooperation statt

01:19:01: Konkurrenz.".

01:19:02: Sie

01:19:07: sind in Deutschland nicht gelungen, Werbegeld von den Deckiganten wieder zurückzuholen.

01:19:12: Du wärst der erste, den wir es gelingen.

01:19:13: Das wäre beeindruckend weltweit betrachtet.

01:19:17: Nein ich möchte eine Sache sagen.

01:19:18: Ich halte und das wir sind ja auf dem Weg dazu auch mit den anderen EU-Ländern natürlich einen gemeinsamen Streamingdienst anzubieten.

01:19:27: Der öffentlich rechtliche Rundfunk egal wo auf der Welt dient der jeweiligen Gesellschaft die jeweilige Demokratie Und es ist egal, ob das jetzt

01:19:38: on ist.

01:19:39: Dort geht es auch um Einordnung Gruppenbilden, Redigieren, Inhalte zusammenführen und ich sage hier ganz laut Ich möchte nicht eine Dog eins neben einer Strohnachtoku oder neben dem Geschäft mit der Liebe stehen haben.

01:19:56: Gott, lassen wir es so stehen?

01:19:58: Da bin ich auch da.

01:19:59: Und ich glaube, insofern haben wir ein Problem.

01:20:01: Das sind wahnsinnige Visionen mit Plattformen im Spiel.

01:20:05: Wir müssen die rechtliche Umsetzbarkeit prüfen und das Thema Join hatten wir nur zu sehr, weil von der ganzen Seite der Produktionswirtschaft viele gesagt haben, dass ist ja ein rechter Thema!

01:20:18: Ich

01:20:18: würde

01:20:20: gerne

01:20:20: noch ein Wort sagen zu Partnerschaften.

01:20:22: Partnerschaft sind wichtig, aber wenn hier die Rede ist von einer europäischen Streaming-Partnerschaft – ich habe in den USA die größte Streamingpartnerschaft aller Zeiten gebaut mit Disney, Fox und MBC Universal.

01:20:45: Viel Glück.

01:20:46: Gut,

01:20:47: viel Glück.

01:20:47: lassen wir auch so stehen!

01:20:48: Ich habe

01:20:48: jetzt noch eine

01:20:49: kurze... Wir wählen auch jemanden, der das dann umsetzen muss.

01:20:52: Eine ganz kurze Abschlussrunde wird sie bitten wirklich nur mit einem Namen zu antworten.

01:20:57: Wenn Sie nicht kandidieren würden und unabhängiger Stiftungsrat oder unabhängige Stiftungstätin wären Wem aus dieser Runde würden Sie Ihre Stimme geben?

01:21:12: Wenn ich sie nicht mehr gebe, oder?

01:21:13: Ja,

01:21:14: ihnen dürfen Sie es nicht geben.

01:21:15: Ich habe gerade gesagt, Sie kann die dir nicht und Sie sind stichtes Redner.

01:21:17: Das ist aber jetzt eine schwierige Frage!

01:21:26: Weil ich auch an die Kombination denke, die theoretisch möglich wäre Markus Breitnecker.

01:21:32: Gerd Bach mit zeitgemäßen Umgangsformen...

01:21:35: Ich hab' gesagt aus dieser Runde, ja gut.

01:21:39: Freitenecker.

01:21:42: Sie darf nicht antworten.

01:21:44: Entschlagen kann man sich... Nein, bitte nennen seine Namen aus der Runde.

01:21:48: Sonst bringt das das ganze Spiel durcheinander?

01:21:51: Sie würden es toll machen!

01:21:54: Danke schön,

01:21:55: so jetzt.

01:21:59: Ich finde die Frage auch zu schwierig muss ich sagen aber die ja Lisa Trotzauer und auch Clemens Pick werden finde ich unter den Top fünf Kandidaten.

01:22:16: Ich finde dieses Spiel großartig und super für diese Runde hier.

01:22:22: Es geht jetzt aber wirklich um ein sehr zentrales Thema, ich finde es nicht gut dass wir uns selber an diesem Horse Race beteiligen entschlage ich mich tatsächlich dieser Antwort.

01:22:35: Ich finde,

01:22:36: es gibt niemanden, wo sie sagen, den Sehen Sie von dem Qualifikationsprofil den anderen überlegen?

01:22:40: Der

01:22:40: oder die weiß das auch.

01:22:42: aber ich finde wir sollten jetzt nicht weiter auch die ganze mediale Berichterstattung um diese wirkliche ausnehmend wichtige Funktion geht weiter befeuern und deshalb nehme ich mich da als zurück.

01:22:54: aber ich habe schon eine konkrete Idee.

01:22:57: Ich glaube, eine Frau an das Spiel zu des ORF wäre mal nicht schlecht.

01:23:00: Dann kann man zumindest relativ sicher sein, dass sich die Vorkommnisse der letzten drei Monate nicht in der Form wiederholen.

01:23:05: Also ich gebe es die Stimme quasi an die beiden?

01:23:08: Ich enthalte mich der Stimme!

01:23:10: Sie wollen's gar nicht kommen.

01:23:11: Nein, ich äußer mich nicht dazu.

01:23:13: Gut, ich bedanke mich bei Ihnen für die Leber auf der Diskussion und für das Austauschende Argumente wie sie angekommen sind.

01:23:20: Das analysiert jetzt Manuela Reidel.

01:23:25: Das sind die Menschen, die sich zutrauen das größte Medienhaus des Landes zu führen.

01:23:30: Wie soll es weitergehen mit dem ORF?

01:23:54: kann also auch wirklich aus Managementperspektive seinen Input geben.

01:23:59: Gehen wir mal easy rein, was jetzt dir am meisten überrascht?

01:24:03: Das hohe Niveau.

01:24:04: Ich finde super wie diese Wahl entstanden ist und dass es vorgezogen wurde.

01:24:09: das war ja nicht so ideal aber ich find die Vielfalt, die Qualität der Kandidaten und auch die öffentliche Auseinandersetzung dazu richtig wertvoll für uns alle.

01:24:17: Was Positives!

01:24:18: Herr Ma, selber fragen Sie?

01:24:19: Kann nur in selbe Heuen stoßen.

01:24:24: Es ist die beste qualifizierteste Runde, die ich jemals gesehen habe für die Bewerbungen beim ORF.

01:24:32: Ich bin schon lange dabei und bin noch nicht mehr so ganz jung als der Satz.

01:24:39: Wenn man bedenkt, was sich da abgespielt hat beim ORf oder was in den Zeitungen jeden Tag geschrieben wird ...

01:24:49: Jetzt ist es ja so, dass wir wissen.

01:24:50: Hinter den Kulissen ist das trotzdem ein Wettrennen auch wenn die Kandidatinnen und Kandidaten das so offen nicht zugeben wollen?

01:24:57: Ist es doch ein ziemliches auch ein politisches Gerangel hinter den Kulinsten oder das lässt sich nicht von der Hand weisen?

01:25:02: Leider weil ihr der Stiftungsrat nach wie vor sehr stark von parteipolitischen Überlegungen dominiert wird und dass es eben quasi der Rahmen in dem jetzt diese sehr guten Kandidatten sich orientieren müssen was ein bisschen schade ist.

01:25:14: Frau Todhermar, folgen Sie mir denn?

01:25:16: Das Thema Stiftungsrat ist gleich mein Stichwort für unsere weiteren beiden Gäste.

01:25:20: Denn glücklicherweise sind heute auch zwei Männer bei uns zu Gast

01:25:24: die mitbestimmen

01:25:25: werden Kraft ihres Amtes wer nächster Generaldirektor oder Generaldirektorin wird.

01:25:33: Wir haben ja eine Meinung noch nicht heute abgeben, oder?

01:25:36: Naja das würde ich gleich als erste fragen.

01:25:39: Für alle die Teil einst der Sendung.

01:25:42: Der Staat ist das Gremium, dass dafür sorgt.

01:25:46: Dass mitbestimmt wer ORF-Generaldirektor oder ORF Generaldirektorin wird.

01:25:52: Dementsprechend sind heute zum Glück auch zwei Stiftungsräte da.

01:25:56: Ich begrüße Leonhard Dochusch erst von SPÖ-Medienminister Andreas Babler in den Stiftungsrat.

01:26:05: Ich begrüße auch sehr Peter Westenthaler.

01:26:07: Er ist auf dem FPÖ-Ticket im Stiftungsrat, gleich erste Frage an Sie Herr Westentaler für wen würden Sie stimmen?

01:26:14: Sie haben jetzt mitverfolgen können wer sich in der Runde wie geschlagen hat.

01:26:19: was würden sie sagen?

01:26:21: Moderatoren, sie werden vielleicht überrascht sein.

01:26:24: Was ich ihnen jetzt sage aber für wen ich stimme wird relativ unerheblich sein und ich möchte nicht der Party-Crash oder Herrin an seine Arbeit gehört.

01:26:31: wie toll dieser Diskussion war mag schon sein rein innerlich.

01:26:35: die Wahrheit ist dass sich diese Regierung aus SPÖ und ÖVP seit Wochen auf einen Kandidaten geeinigt hat das alte Diskussionen, alte Debatten eine reine Farsis, eine Kulisse ist.

01:26:47: und da sich Rodner Schwarz diesen ORF vom Generaldirektor, der heute hier zur linken Seite mal entgesessen

01:26:53: ist.

01:26:54: Die Politiker lassen wir ausrehen

01:26:57: bis zum Direktorium zwei Rote, zwei Schwarze und den Schäferdaktoren.

01:27:00: Ich glaube sogar die Portiere werden rot- und schwarz eingefärbt.

01:27:03: Dass das alles ausgepackt ist, reden wir von einer Farsch, einer Wahl, der eine Schande ist für ...

01:27:08: Das hätte geholfen bis vor vier Wochen!

01:27:12: Aber

01:27:13: ich glaube es hat

01:27:14: sich inzwischen

01:27:15: wirklich geändert.

01:27:16: Es ist wesentlich offener als wir alle ursprünglich.

01:27:27: Wir haben gute Kandidaten, nur wenn sich eine Regierung in ihrer Verzweiflung, weil sie beim Wähler nicht mehr ankommt.

01:27:32: Jetzt den ORF gerallt mit einem vorne ausgebagelten Personalpaket zwei Rote, zwei Schwarze dann ist das einfach inakzeptabel.

01:27:39: Ihre

01:27:40: Kandidatin Herr Westenthaler es ist ja die Katrin Zierhütte.

01:27:43: Sie ist die Kandidatin, die von der FPÖ gestellt wird.

01:27:45: Gibt's null an Sie diesen Ankommen?

01:27:47: Sie ist seitens der FPÖ, dass sie das willig fragt.

01:27:50: Aber wie kommen

01:27:51: Sie auf diese Behauptung?

01:27:52: Wie belegen Sie, dass das überhaupt die FPÖ eine Kandidate hat?

01:27:55: Sie ist eine langjährige FPÖ-Politikerin.

01:27:59: Das ist auch falsch!

01:28:00: Sie formulieren nicht noch falsch

01:28:02: und haben nicht einmal recherchiert.

01:28:03: Die fraziert

01:28:04: war vor siebenunddreißig Jahren ... Bezirksrätin der FPÖ hat sie nie eine Funktion in einer Partei gehabt.

01:28:11: Sie hat sich auf ein Inseratorpresse vor über zwanzig Jahren beworben beim ORF, ist in einen Hirn gegangen und hat einen

01:28:18: Job.

01:28:19: Wie kommen Sie darauf?

01:28:21: Eine parteipolitische Punze aufzudrücken!

01:28:24: Aber die Fraziot hat ja selber gesagt es gibt diese Schubladen... Ja aber

01:28:27: das ist ja leicht zu widerlegen weil die Frau Moderatoren konnte mir gar nicht sagen was sie meint mit der Politik.

01:28:33: Natürlich die war eine

01:28:36: langjährige

01:28:37: FPÖ-Politikerin.

01:28:39: Sie haben keine Ahnung, was sie da reden.

01:28:41: Das ist eine ganz unabhängige Kandidatin, die einen hervorragenden Job im MoEF macht und die jetzt einer gut qualifizierten Kandidaten ist.

01:28:52: Nur es ist wurscht!

01:28:53: Der Herr Big ist bereits ausgebackelt

01:29:01: Die Frau Zierhaut hat gute Figur gemacht, gar keine Frage.

01:29:05: Aber die Ponzirungen lassen wir für alle legen vielleicht?

01:29:07: Dass meine Idee wäre, das noch

01:29:09: aufzugreifen muss der Herr Westen!

01:29:12: Ich glaube

01:29:14: nicht mehr an's Grießkind.

01:29:17: Weil Sie auch gerade in einer großen Runde ein riesengroßes Thema war, dass die ÖVP keinen Held daraus macht, wenn sie als qualifizierten Kandidaten einstufen würde nämlich Clemens Pik den Vorstand.

01:29:30: Genau zu diesem Thema gab es einen ähnlichen Schlagbeauftausch, wie jetzt gerade.

01:29:36: Zwischen den Mitgliedern von Clemens Pick, Johannes Larcher und ihm selbst.

01:29:41: Schauen wir kurz rein!

01:29:44: Es gibt Systemkandidaten, das ist ganz klar.

01:29:48: Wer sind

01:29:49: die Systemkandidaten?

01:29:50: Einige sitzen auf dieser Bühne.

01:29:52: Zeigen Sie uns die.

01:29:53: Ich habe da Herr Pick ein Systemkандidat.

01:29:58: Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass sie jemandem der dreißig Jahre lang im Dienste des Journalismus steht.

01:30:07: Von außen betrachtet dieses Urteil abgeben.

01:30:10: wir haben uns heute zum ersten Mal persönlich kennengelernt.

01:30:14: ich weiß selber was in den Medien steht.

01:30:16: ich weiß auch wo es herkommt.

01:30:19: ich persönlich habe mittlerweile viel eher den Eindruck das man mit mir einen hochqualifizierten Bewerber auf diese Art und Weise eliminieren will.

01:30:28: Woher sie das nehmen, ist mir rätselhaft und wirklich schleierhaft!

01:30:33: Ich bin weder Teil einer Vorfeldorganisation, ich war mein ganzes Leben lang politisch unabhängig und sie gehen dieser Kiste auf dem

01:30:41: Leim.".

01:30:41: Und das finde ich schade...

01:30:46: etwas, wo er natürlich recht emotional darauf reagiert hat.

01:30:49: Hat ihm da die ÖVP dem Herrn Pick einen Bärendienst?

01:30:52: der Wissen?

01:30:53: Herr Lacher geht soweit in Ersendung ihn sogar als Systemkandidaten zu bezeichnen?

01:30:57: War das ein Fehler zum Beispiel des ÖVPs Generalsekretärs Marquetti so klar zu sagen wir finden den Clemens Pick so gut?

01:31:05: Ein großer Fehler!

01:31:07: Was heißt das jetzt für ihn?

01:31:08: Ist damit schon wieder dem Ansinn, dass das ORFs ein weiterer Schnitt dazu gefahren wird.

01:31:13: Das zeigt wie die Parteien nach wie vor Ticken, wenn es um den ORF geht und das gehört einfach geändert.

01:31:19: Also das gehört abgeschafft und geändert und diese ÖVP momentan ist eben noch nicht so weit.

01:31:23: Hoffentlich ist es dann im Herbst, wenn sich das alles ein wenig erneuern wird.

01:31:27: Raus mit der Parteipolitik aus dem ORF.

01:31:30: ist das nicht ein frommer Wunsch!

01:31:32: Also ich glaube, man kann diese Struktur von Aufsichtsgremien durchaus anders gestalten.

01:31:37: Da finde ich sie sehr lustig!

01:31:38: Weil diese Strukture wir jetzt haben – wo eben die Bundesregierung einen übermäßigen Einfluss darauf hat, wer in diesem Stiftungsrat sitzt?

01:31:46: Das geht auch auf ein Gesetz zurück, das Wolfgang Schüssel gemeinsam mit Herrn Westendaler zweitausend geschrieben und dann dem Nationalat beschließen hat lassen.

01:31:55: Und dieses Gesetz, diese Struktur ist es so das dazu führt.

01:32:00: Dass einerseits man zwar formal alle Parteipolitiker rausgeschmissen hat gleichzeitig aber dadurch dass die Abstimmung in offen stattfinden müssen, dass es keine geheime Wahl gibt, dass dann hier auf jeden Fall zumindest der Eindruck entsteht, dass die Leute im Stiftungsrat nicht nur nach besten Gewissen entscheiden.

01:32:16: Ich bin trotzdem erstaunt

01:32:18: wie ...

01:32:18: Genau, Herr Westendaler schon weiß was alles ausgebackelt ist.

01:32:22: Ich bin aber auch in keinem parteipolitischen Freundeskreis.

01:32:26: Vielleicht werde ich sehen, woran man es erkennen kann... Das Ziel von Herrn Marquette war, mit seiner Empfehlung für Herrn Pic qualifizierte Bewerberinnen und Bewerbern von der Kandidatur abzuhalten.

01:32:45: Dann ist das phänomenal gescheitert.

01:32:50: Wir gehen gleich in eine kurze Pause und knüpfen genau da an!

01:32:53: Wie kriegt man die Politik aus dem ORF raus?

01:32:55: Und muss man das überhaupt schaffen?

01:32:57: Diese Debatte

01:32:58: im Kürze

01:32:59: hier.

01:33:15: Willkommen zurück bei einem Breaking-Media-Spezial zur GeneraldirektorInnenwahl für den ORF.

01:33:22: Wir debattieren gerade darüber, ob es zu viel parteipolitische Einmischungen innerhalb des ORF gibt.

01:33:27: Heftige Debatte gleich zu Beginn dieser Sendung.

01:33:30: und da gehe ich gleich wieder zurück auf Sieher Westenthaler weil sie ja keinen Häl daraus machen dass sie der FPÖ sehr nahe stehen.

01:33:36: Sie sind selber Stiftungsrat.

01:33:37: Sie wurden von der FPö in den Stiftungssrad entzannt.

01:33:41: Sind aber regelmäßig obwohl das Stiftumsrat ja eigentlich unabhängig umweisungsfrei sein sollte In Pressekonferenzen zu sehen mit aktiven FPÖ-Politikern?

01:33:50: muss er nicht bei den Leuten schon wieder der Eindruck entstehen, dass der ORF es durchsetzt von Parteipolitik.

01:33:57: Also wir leben in einem Land und das ist eine Vertreterin davon was mehr denn und Meinungsfreiheit gibt.

01:34:02: Also, mit wem E-Pressekonferenz morgen entscheide ich und sonst niemand.

01:34:06: Und wenn ich die mit einem Generalsekretär der FPÖ mache, machen sie mir dann eine Generalse ... Wenn mich die SPÖ einlädt zu einer presseren Konferenz Gaiahi?

01:34:12: Ich

01:34:12: war mit den Grünen

01:34:14: ... Aber sag's ja!

01:34:15: Es wird mir niemand den Mund in dem Land verbieten.

01:34:17: Nein, die Stiftungsräte wollten mir im Stiftungsrat den Mund verbinden.

01:34:20: Ich muss aber den Herrn Prof.

01:34:22: Doppelsch korrigieren, der gemeint hat es ging auf meinen Miss zurück im Jahr twenty-fünfundzwanzig Jahren Die jetzige Zusammenstellung des Stiftingsrats im Gesetz gegossen ist.

01:34:33: Wir haben im Jahr, damals ÖVP für Regierung die Politiker ausgeschmissen.

01:34:37: Da sind Stiftungsrate aktiven erstens und danach gab es in diesen fünfundzwanzig Jahren, wo ich nicht einmal irgendwo war noch weitere zwei ORF-Gesetzreformen.

01:34:45: Und dort hat man die jetzige Form des Stiftungrates beschlossen.

01:34:49: Der erste ist auch Unsinnwassaison!

01:34:51: Ich bin mit Ihnen an Ermeinungen die jätzige Form der Stiftingsrates gehört geändert.

01:34:55: da bin ja eine Meinung.

01:34:56: mit Ihnen

01:34:56: stimmt gar nichts.

01:34:58: also Auf diese Details waren in welcher Novelle.

01:35:02: Faktum ist, seit Jahrzehnteis gibt es keine geheime Wahl mehr.

01:35:05: Das macht das einfacher auf die Mitglieder der Druckkraft zu üben, wenn man das tun kann.

01:35:10: Unabhängig davon gibt es durchaus Möglichkeiten, das zu ändern für diese Wahl nicht mehr und deshalb geht's darum, da auch wirklich auf die Konzepte und Ideen zu schauen, die von den Kandidatinnen und Kandidaten vorgebracht werden.

01:35:24: Und das finde ich sehr erfreulich, dass jetzt so viele Konkrete Vorschläge.

01:35:29: Ist es so, dass die Stiftungsrätinnen sitzen und sich die Konzepte der Kandidatin anschauen?

01:35:36: Und rein inhaltlich abstimmen und sagen, das ist für die Zukunft das ORF am besten ... Es klingt nicht nur sarkastisch, weil's auch sarkaastisch gemeint wird.

01:35:48: Das wäre Best Practice!

01:35:50: Wir haben schon das Glück, dass diese Wahl unter der neuen Regelung des Europäischen Medienfreiheitsgesetzes abläuft dass schon verschärfte Transparenz und Ehrlichkeits-Levels setzt.

01:36:04: Es muss jeder Stiftungsrat persönlich begründen, warum er wählt und es muss transparent und nachvollziehbar sein.

01:36:10: Ich hoffe, dass die Rettinnen etwas ernster nehmen als sonst ... Bis jetzt war es natürlich so, dass sich die Freundeskreise geeinigt haben.

01:36:19: Und dann gab's noch den einen oder anderen Abtausch und es wurde quasi politisch natürlich geteilt wer welche Jobs kriegte.

01:36:26: Die Interventionskeule das ist das was Menschen im ORF und vor allem Mitgliedern im Stiftungsrat sehr sehr vorwerfen was gut dokumentiert ist über die Jahre übrigens auch seitens der FPÖ.

01:36:37: da kann man in zahllosen Chatprotokollen nachlesen wie Heinz-Christian Strache mit anderen Parteifreunden darüber diskutiert wie wir den ORF zitaten auf Linie bringt.

01:36:47: Wie kriegt man das weg, Herr Westendaler?

01:36:49: Ich

01:36:49: wüsste nicht, dass der Heinz-Kristin Starre auch Antritt zum Generaldirektor ist.

01:36:52: Es geht

01:36:53: darum um parteipolitischen Einfluss

01:36:56: im ORF.

01:36:58: Diese Verliererkoalition hat diesmal einen Kapitalenfehler gemacht mit dem Systemkandidaten und da hat Lacher erreicht den Sie nominiert haben, werden sie deshalb Schiefbrüche leiden.

01:37:07: Weil der nicht einmal alle Ausschreibungskriterien erfüllt?

01:37:10: Er hat überhaupt keine Erfahrung, was Fernsehnamen belangt, er kommt, hat keine Einschläge-Berufserfahrung und jetzt kommt es!

01:37:15: Andere Kandidaten auch die heute hier gesessen sind nämlich mehrere erfüllen aber alle Auschreibungskriterien und daher wird das passieren, was Frau Todt angerissen hat.

01:37:23: Es gibt vier Ebernen wo man diese Wahl, die der Herr Bigger werden wird am öften Juni bekämpfen kann rechtlich Und es gibt gute Chancen dass das ein Gericht feststellen wird, dass der Herr Pig erstens nicht qualifiziert ist nicht objektiv bestellt worden ist und drittens andere Kandidaten besser qualifiziert

01:37:38: wurden.

01:37:38: Meine Frage war, wie kriegt man den parteibolitischen Einfluss raus aus dem ORF?

01:37:43: Unabhängig darf er generaldirektualisiert werden, weil das es denen gibt... In dem

01:37:46: man im privates

01:37:47: Spiel einmal geheime Abstimmung.

01:37:49: Das hat schon mehrere Überraschungen damals gegeben.

01:37:53: in grauer Vorzeit hat die SPÖ den Bacher Weg haben wollen, hat das auch intern beschlossen.

01:37:58: der Partei der damalige.

01:38:00: Was für ein Entstiftungsraut, was immer das war.

01:38:02: Kuratorium gab es?

01:38:03: Kuratorium war natürlich mehrheitlich und stille Wahl, geheime Wahl.

01:38:09: Und der Bach ist wiederwohnt gegen den Wilder SPÖ.

01:38:12: Geheime weiß er mir das erstes!

01:38:13: Das Zweite ist, wir müssen schauen, dass wir diesen Stiftungsrad effektiver machen.

01:38:18: Man hat ja gesehen bei den ganzen Affären das gegeben.

01:38:20: Es gibt dann nicht mehr einen Personalausschuss.

01:38:23: Natürlich kann ein Stiftungsrad dort zwei Stiflungsratsvorsitzende von sich heraus irgendwas entscheiden.

01:38:29: Die brauchen einen Personaulausschuss und alles Mögliche was demokratisch und in euren großen Firmen üblich ist.

01:38:36: Und dem muss verkleinert werden da der vorher recht gehabt neuen Mitglieder genügend vollkommen.

01:38:40: nur da muss man jetzt wirklich diese Verfahren wieder machen, dass es nicht nur diese ponzierten werden.

01:38:46: Nicht von der FPÖ oder niemanden ponzieren.

01:38:49: Das ist das Wichtigste.

01:38:50: und das Dritte ist, dass wir wirklich darauf ablegen, dass Wir das wirklich klar sehen, dass Es eine sehr starke Redaktionsautonomie gibt innerhalb des ORF für die Abteilungen, für die News-Abteilung.

01:39:04: Und auf diese muss man wirklich beharren.

01:39:06: und wenn sich die weiterhin durchsetzen kann ...

01:39:10: Das geht nicht, was du sagst rechtlich nicht.

01:39:14: Solange der ORF eine Stiftung öffentlichen Rechts ist, muss ein Kontrollgremium der Stiftungsrat eine repräsentative Repräsentanz des österreichischen Publikums haben?

01:39:25: Wir müssen

01:39:29: das

01:39:31: nicht

01:39:32: sein.

01:39:33: Da können wir nach Deutschland schauen, da haben wir ganz etabliert.

01:39:38: Wenn man so will zwei Kamensysteme, es gibt einen kleinen Aufsichts- oder Verwaltungsrat mit neun bis fünfzehn Leuten maximal, wo auch Qualifizierungsanfordernisse sind und dann gibt's einen größeren.

01:39:49: Das heißt dort rund von grad.

01:39:50: ich würde einfach Publikumsrat bleiben der quasi auch vom Verbänden bestickt wird, der die Gesellschaft auch repräsentieren soll, wo man einem noch wirklich Leute reinlosen

01:39:59: kann.

01:39:59: Das ist doch absurd.

01:40:01: Wie wir es kennen bei Geschworenen und bei Schöffengerichten, wie haben wir eine demokratische Rückbindung?

01:40:07: Die sind dann sicher nicht parteipolitisch vorsortiert!

01:40:09: Und man muss um diese Leute werben als einen Teil davon.

01:40:13: Dann hat man die Möglichkeit auch Leute reinzuwählen,

01:40:28: Es ist keine Rocket Science.

01:40:29: Man muss einfach ein neues ORF-Gesetz schreiben, das geht mit einfacher Mehrheit und schon kann man das ändern!

01:40:34: Man muss den ORF nicht privatisieren um ihn unabhängig zu machen.

01:40:36: es braucht einfach nur ein neues orf gesetzt mit einem kleinen effektiven Stiftungsrat.

01:40:40: und vor allem finde ich wichtig keine Alleingeschäftsführung mehr.

01:40:43: das ist ja auch Teil vieler Programme.

01:40:45: von den Kandidaten die Eine Frage, die heute auch gestellt wurde in der großen Elefantenrunde sozusagen.

01:40:52: Der wahrscheinlichsten Kandidatinnen und Kandidaten für das Generaldirektorenamt des ORF ist wie gewinnt man denn das Vertrauen zurück?

01:41:01: Das verlorene Vertrauen beim Publikum.

01:41:03: Und da hat eine der BewerberInnen Eva Schütze, Herausgeberin des Nachrichtenportals Express folgendes gesagt über diese Vertrauenskrise.

01:41:11: Wir schauen kurz rein!

01:41:14: Ich glaube, dass sehr viele Menschen den Eindruck haben das es nicht besonders fern und ausgewogen ist.

01:41:18: Und wenn man sich das Ergebnis der letzten Betriebsratswahlen anschaut dann sieht man auch, dass sie eine sehr deutliche, nämlich eine über zwei Drittel Mehrheit an Mitarbeiter geben die rot oder grün zugeordneten Listen wählen.

01:41:30: also insofern ist das jetzt wenig verwunderlich und schlägt sich für viele Zuschauer.

01:41:34: ich möchte das gar nicht ... Das ist der subjektive Eindruck, den sehr vielen Menschen haben Dass diese Berichterstattung nicht unbedingt immer ausgeglichen ist.

01:41:41: da gibt's der OF quasi zu links ist, Herr Maus.

01:41:47: Ganz sicherlich nicht!

01:41:48: Das ist natürlich ein Unsinn.

01:41:50: Ich kann ja jemanden wählen und muss mich nicht dieser Partei verpflichtet fühlen, wenn mein Betriebsrat ein ordentlicher Bursch ist, der meine Rechte durchsetzt.

01:41:58: Es sind zwei verschiedene Paar Schuhe aber trotzdem eines geht auch mir ab, muss ich ganz offen sagen ... die an das Annehmen von anderen Meinungen auch, dass wir in einem Arten woken Bewusstsein hier sind beim ORF und nicht andere Meinungen gleich berücksichtigt werden.

01:42:16: Auch in den Diskussionen, auch in den Reportagen.

01:42:20: Also da muss ich zustimmen, das muss sich ein bisschen ändern aber ich glaube, dass es nicht so schwer ist.

01:42:25: Der ORF ist zu wokefroh tot!

01:42:28: Zu Wog würde ich jetzt nicht sagen, aber traut sich ein bisschen wenig.

01:42:30: Das war eh heute schon ein Thema.

01:42:32: Also gerade auch wenn es geht um Talk-Einladungen und die Diversität der Gäste dann traut man sich halt oft nicht und bleibt so im braven Rahmen.

01:42:39: Ein großes Thema ist auch das Sparen des ORF.

01:42:42: Wo muss man dem Spaßstift tatsächlich ansetzen?

01:42:44: Und am meisten öffentlich deportiert weil's auch öffentlich einzilbar sind, sind die Spitzen gehälter im ORF?

01:42:51: Noch mal fragen Sie Herr Maas.

01:42:52: Sie waren ja selber in der Chefetarsche eines Fernsehsenders Der aktuelle Generaldirektor in.

01:42:57: den Gehalt liegt bei fourhundertdreißig tausend Euro im Jahr.

01:43:00: Ist das so viel?

01:43:01: Das

01:43:03: weiß ich nicht, zwischen drei und vierhunderttausend kriegen auch die Deutschen ... Da kann man drüber reden!

01:43:08: Aber das Wichtigste ist, wir dürfen nicht neidig sein.

01:43:10: Natürlich hat er da gern so viel verdient wie der Günther Jauch, der unter mir gearbeitet hat.

01:43:15: Unter mir.

01:43:16: Aber leider wird die zwei Millionen noch nicht eingestreift, sondern deutlich weniger.

01:43:20: Aber damit muss man leben.

01:43:21: Man darf nicht neiddig sein,

01:43:24: Herr Westenthaler.

01:43:25: Ich bin an jemandem, der als Stiftungsreiter vertreterter Zwangsgebührenzahler ist.

01:43:32: Wenn man heute in Zeiten wie diesen, wo alle Menschen zum Spanen oder zu belastet werden, und dann sieht man, dass es seventy-fünf Doppgehälter gibt, ich nenn's jetzt mal Bonzen, die zwischen hundertsechzigtausend nach halben Millionen verdienen, hat dieser OEF keine Bodenhaftung mehr.

01:43:48: Es geht um ... Bodenhaftung, es geht sich zurücknehmen.

01:43:52: Es geht um eine erdige Verantwortung, die man hat und da kann man nicht das zehn- zwanzigfache eines Durchschnittsverdieners in Österreich verdienen.

01:44:00: Das heißt wir brauchen einen neuen Gehaltsbühre mit der Halbierung aller Gehälter, das ist die Forderung.

01:44:04: Ich bin erstmal prinzipiell extrem erfreut, dass wir diese Debatte führen können weil wir im ORF eine Gehalstransparenz haben, die vorbildlich ist gerade auch bei den Topgeheltern.

01:44:13: ich würde mir das in allen anderen öffentlichen Unternehmen und Bereichen ebenso wünschen.

01:44:19: dann muss man halbieren.

01:44:21: Halbieren, die sich Debatte können wir jetzt führen!

01:44:23: Ich bin auch eher auf der Seite, dass wenn da noch mehr als siebzig Millionen eingespart werden sollen, dass man das nicht am Ende unten bei den Leuten bei freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht weggekürzt wird.

01:44:38: Da muss man extrem sensibel sein.

01:44:40: Man wird auch bei den Gehältern genau darauf schauen müssen ob die wissen was symbolisches Management ist?

01:44:46: Und ob ich, wenn ich Einsparungen von anderen verlange damit Ich glaube, das müssen wir auf jeden Fall hinschauen.

01:44:52: Etwas, was auch immer wieder in der Tabate steht?

01:44:53: Der Herr Westenthaler nennt sich Zwangsgebühren ist diese Haushaltsabgabe für den ORF.

01:44:57: Ist das etwas, was angedacht werden muss?

01:45:00: Also da bin ich der Meinung, die es vorher auch am Podium gab.

01:45:03: Nämlich die Haushaltsabgabe ist ganz wichtig weil sie verbindet uns quasi mit dem ORF.

01:45:07: Der ORF gehört uns allen und wir zahlen für ihn und wir kriegen auch etwas.

01:45:10: Was der ORF aber finde schon ändern muss und das ist dann auch Teil vieler Bewerbungsunterlagen dass er besser erklärt wofür.

01:45:18: also was leistet er für uns?

01:45:21: Dass quasi jeden von uns klar ist diese fünfzehn Euro Ich kriege auch was dafür.

01:45:24: Wir kriegen ganz viel dafür Aber es wurde finde ich nicht so gut zuletzt vermittelt.

01:45:29: Ich hab noch ganz wirklich gebraucht, wenn wir von Budget abhängig sind.

01:45:33: Von

01:45:33: der Politik und

01:45:34: Regierung.

01:45:35: Dann ist das mit der Unabhängigkeit bald nicht mehr soweit.

01:45:39: Die Mehrheit

01:45:40: der Länder in Europa hat bereits Budgetfinanzen in Europa, weil die Haushaltsabgabe ein Anakronismus ist und kann auch nicht umgesetzt werden.

01:45:48: Sie funktioniert bis heute nicht.

01:45:49: In drei Jahren

01:45:50: haben

01:45:51: wir den dritten Geschäftsführer, der mittlerweile ausgeschrieben wird – und jetzt noch was!

01:45:56: Den Menschen wird die Zwangsgebühr verordnet, wenn dieser Schulklasse zum ORF am Königlberg fortfährt, sollt ihr noch mal hundertfünfer Sechzig Euro nur damit sie eine den könne ich lieber besuchen darf.

01:46:06: Das ist ja absurd, seine Akkursierer-Mentalität.

01:46:08: Du bist ja

01:46:09: keine Zwangskippe, weil's ein Budgetbeschluss ist und wer sollts?

01:46:12: Nein, aber

01:46:12: danach spräumen

01:46:13: wir das, dass die Menschen mit ihr

01:46:15: ausreden lassen.

01:46:16: Ich

01:46:17: war beim Wort.

01:46:20: Normalerweise unterbrechen

01:46:21: wir uns nicht, aber ich weiß nicht, dass du so ein Fan der haus als Abgabe

01:46:23: bist ... Nein, ich zeig

01:46:26: dir meine E-Mail-Eingänge!

01:46:28: Die hab wo Menschen gemahnt schikaniert werden, nur weil sie schon Zeit

01:46:33: haben.

01:46:35: Das Argument ist ja dass man quasi wenn man

01:46:37: nicht sagt

01:46:38: wir alle also alle ab einem gewissen Einkommensniveau finanzieren und diesen ORF selber dann muss er jedes Jahr zur Politik gehen sagen bitte bitte bitte Geld aus dem Budget.

01:46:50: Ich mache

01:46:50: einen zehn Jahre Sintervall.

01:46:52: Zehn Jahre gebe ich dem ORF sein Geld.

01:46:55: das wird valorisiert jedes jahr nach der Inflation was er immer da muss

01:47:00: er.

01:47:00: Der Verfassungsgericht hat in vielen Urteilen zuletzt gesagt, dass er genau das nicht will.

01:47:06: Das ist ja ein Modell, was

01:47:07: sagt man?

01:47:08: Man sieht sicher,

01:47:09: seit zehn

01:47:10: Jahren ab, muss man nicht jedes

01:47:12: Jahr.

01:47:12: Es gibt trotzdem Dinge, die man auseinanderwirft.

01:47:15: Wie gut ist die operative Abweckung der Haushaltsabgabe umgesetzt?

01:47:19: Da gibt es in Österreich auf jeden Fall nachholbedarf.

01:47:22: Es wird aber immer besser gelungen.

01:47:25: In Deutschland gibt's diese Dematte in diesem Ausmaß nicht ... Wenn man so eine Budgetfinanzierung gibt, gibt es völlig unterschiedliche Modelle.

01:47:31: Also im Sinne von diese zehn Jahre Zusagen kann man zwar geben.

01:47:35: wir sehen aber jetzt gerade wo der Alpen einen kleinen Teil seines Budgets aus dem Budget bekommt, dass von heute auf morgen, wenn irgendwo kurz Einsparungsbedarf hat das gestrichen wird und die dann auf einmal von heute an morgen versucht werden muss hier Geld einzusparen.

01:47:50: Dass man eigentlich nicht dringend bräuchte um es umzuschichten in neue Digitalangebote.

01:47:55: Und ich dachte darüber sollte man vielleicht auch ein bisschen reden.

01:47:57: Es wird immer nur geschwarrt wo können wir sparen?

01:47:59: Wo können wir kürzen?

01:48:00: stattdessen gibt's aber viele Dinge wo wir eigentlich mehr vom RAF wollen.

01:48:03: Ich sage nicht, dass er deshalb mehr Geld braucht aber er braucht zumindest diese Effizienzressour ... die da sind.

01:48:09: Die muss man heben und in zum Beispiel ein Jugendangebot für die fünfzehn bis fünfundzwanziger stecken, das es in Deutschland seit zehn Jahren gibt mit Funk.

01:48:16: Das hat der Herr Picke auch erwähnt.

01:48:18: Und in Österreich haben wir einfach nichts

01:48:19: Vergleichbares.".

01:48:20: Da

01:48:26: ist es endlos gegangen.

01:48:34: Ich bin leider nicht der Thomas Gottschalk und Avon.

01:48:38: Und nachdem wir nicht den öffentlich-rechtlichen Sinn sind, sind wir auch von Werbeinnahmen sehr abhängig.

01:48:44: Deshalb muss ich mich an die Zeiten halten, die wir in der Sendung haben.

01:48:48: Wir bleiben natürlich dran!

01:48:49: An dieser Wahl zur Generaldirektorin bzw zum Direktor.

01:48:53: Es ist eine spannende Krime, die weiterverfolgen werden auf Puls IV und auf Join.

01:48:58: Wenn die Wahl geschlagen ist am Elften, werden wir das Ergebnis analysieren?

01:49:02: Bis dahin, guten Abend.

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